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1. FC Lok empfängt den FSV Zwickau

„Ich werde hoffnungsfroh ins Plache-Stadion fahren und bin mir eigentlich auch sicher, dass angepfiffen werden kann“, sagt Lok-Cheftrainer Achim Steffens vollster Überzeugung, „außer plötzliches Blitzeis am Septemberanfang überrascht uns diesmal – das wäre doch eine witzige Variante.“ Mehr möchte der 60-Jährige den Teufel dann doch nicht an die Wand malen nach bisher schon zwei abgesagten Punktspielen seines Teams. Fakt ist: Am Freitag, 10.09.2010, gastiert der FSV Zwickau um 19 Uhr im Bruno-Plache-Stadion zum Auftakt des 5. Spieltages der NOFV-Oberliga Süd. Trotz bereits sieben gesammelten Punkten, trotz zwei mehr absolvierten Spielen, trotz dem derzeitigen dritten Tabellenplatz traut FSV-Trainer Nico Quade dem Braten noch lange nicht über den Weg. „Natürlich ist es ein Vorteil für uns, dass Lok zwei Spiele fehlen. Das ist sehr ärgerlich für die Mannschaft. Aber allein aus diesem Grund uns in Sicherheit zu wiegen, wäre fatal. Der Reiz ist groß, das Flutlicht leuchtet, die Kulisse wird da sein. So etwas kann leicht überschwappen und ungeahnte Kräfte freisetzen. Davor müssen wir gewappnet sein. Das wird eine ganz schwere Aufgabe“, weiß der 35-Jährige.

Und mit wem werden es die Rot-Weißen zu tun bekommen? Nico Quade erläutert: „Der 1. FC Lok zeichnet sich durch unbändigen Willen und Biss aus. Die Mannschaft will unbedingt ihren ersten Sieg einfahren. Es wird entscheidend sein, ob wir mit der gleichen Einstellung und der gleichen Leidenschaft dagegenhalten werden. Sie besitzen den Vorteil des Heimspiels, aber uns gefällt es relativ gut, aus einer leichten Konterstellung heraus auftreten zu können.“ Den ersten kleinen Dämpfer setzte es am vergangenen Wochenende bei der 1:2-Heimniederlage gegen Halberstadt. „Ich habe das Spiel gesehen, Halberstadt hat ganz stark gespielt“, lauten die Eindrücke von Achim Steffens. Ungeachtet dessen haben sie eine gute Mannschaft mit vielen neuen, auch gestandenen Spielern. Eine zweite Niederlage in Folge passt nicht in ihre Träume; uns allerdings auch nicht, weil wir erst zwei Punkte haben.“ Um daraus schleunigst mehr werden zu lassen, nimmt die Rückkehr von Kapitän Thorsten Görke nach abgesessener Sperre eine gewichtige Bedeutung an. „Er wird uns mehr Halt geben“, versichert Steffens. Auch ein Mitwirken von Benedikt Seipel ist nicht ausgeschlossen. Der Mittelfeldspieler hat wegen Hüftproblemen erst gestern das erste Mal wieder mit dem Team trainieren können. Ob es für den Kader reicht, wird das Abschlusstraining am Donnerstagabend zeigen. Und ob es für die Blau-Gelben im dritten Spiel für den ersten Sieg reicht? „Es wäre schön“, sagt Achim Steffens, „wir waren bisher beide Male ganz nah dran an drei Punkten. Diesmal ist unser Glück eben auch etwas zu erzwingen, dafür müssen wir jedoch ganz fleißig sein.“

Weitere Informationen und Stimmen zur bevorstehenden Partie unter www.lok-leipzig.comund bei LOKruf-TV

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