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1. FC Lok Leipzig: Spiel bei Borea Dresden abgesagt

Die Pechsträhne in Sachen termingetreuer Absolvierung der Punktspiele von Oberligist 1. FC Lok reißt nicht ab. Am Freitagmittag erreichte die Probstheidaer Verantwortlichen eine äußerst schlechte Nachricht aus der sächsischen Landeshauptstadt. Der Rasen des dortigen Stadions am Jägerpark, wo am morgigen Samstag, 04.09.2010, um 14 Uhr eigentlich das Auswärtspiel der Blau-Gelben bei Borea Dresden angepfiffen werden sollte (4. Spieltag, NOFV-Oberliga Süd), ist unbespielbar. Eine Herde Wildschweine ist über die Spielfläche hergefallen und hat derart enorme Schäden hinterlassen, die einen Anpfiff unmöglich machen. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. „Wir sind ja aus den kalten Monaten einiges gewöhnt – Eis, plötzlicher Wintereinbruch und so weiter. Aber, dass uns so etwas in dieser Phase der Saison gleich zum zweiten Mal passiert“, schüttelte Steffen Kubald, 1. Vorsitzender des 1. FC Lok, ungläubig den Kopf. „Was soll man machen, die Dresdner hätten genauso gerne gespielt wie wir auch. Das Problem ist: Wir rennen nun schon der zweiten Partie hinterher und der Terminkalender lässt so gut wie keinen Spielraum übrig.“ Bereits vor gut drei Wochen musste das Ortsderby gegen den FC Sachsen in der Nacht vor dem Spiel aufgrund des Hochwassers im Freistaat abgesagt werden.

„Eigentlich schmeckt mir Wildschwein besser“, nahm es Lok-Cheftrainer Achim Steffens mit Galgenhumor, um enttäuschte Worte folgen zu lassen: „Wir befinden uns mitten in der Spielvorbereitung. Alles ist auf Samstag ausgerichtet, du bastelst an den Details, die letzten Trainingseindrücke waren sehr ordentlich und dann trifft dich dieser erneute Schlag ins Gesicht.“ Auch die direkten Folgen dieser empfindlichen Lücke im Spielplan sind nicht unerheblich. Nach dem kommenden Wochenende werden nahezu alle Teams (bis auf den FC Sachsen) bereits vier Punktspiele absolviert haben, während der 1. FC Lok nunmehr mit zwei Partien der Praxis hinterherhinkt. Noch dazu gastiert am nächsten Freitag (10.09.2010) das bestens gestartete Spitzenteam des FSV Zwickau in Probstheida. „Umso besser hätten uns die 90 Minuten in Dresden getan, sowohl von der Spielpraxis her als auch – sofern wir es hätten möglich machen können – ein eventuelles Erfolgserlebnis“, sagte Achim Steffens.

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