Sportive LE Background

1.FC Lok Leipzig übernimmt Stadioncatering – alle Einnahmen bleiben nun beim Verein

Im Zuge der weiteren Umstrukturierung organisiert der 1. FC Lok das Catering im Bruno-Plache-Stadion nun selbstständig. „Wir möchten die strategischen Felder alle in eigener Hand haben und federführend agieren“, so Geschäftsführer Tom Franke. „Deshalb haben wir uns für die Anstellung eines Leiter Gastronomie entschieden. Damit bleiben zukünfitg alle Einnahmen aus diesem Bereich beim Verein“, führt Franke fort.

Dieser soll den Bereich komplett neu aufbauen und strukturieren. Dazu zählt insbesondere die gastronomische Versorgung an allen Heimspieltagen der Lokmannschaften. „Im Moment liegt der Fokus auf den Oberligaheimspielen, denn ohne Catering dürfen diese nicht durchgeführt werden“, erläutert Andreas Neubert, welcher seit 1. Oktober 2014 als gastronomischer Leiter fungiert. Nach und nach soll aber auch das Catering im Nachwuchsbereich und im Trainingsbetrieb wieder gewährleistet werden. Ebenso soll das Club-Casino wieder Anlaufstelle für die Lok-Fans werden.

Hier Bedarf es jedoch eines neuen Konzepts, denn in den vergangenen Jahren gingen die Gästezahlen im Vereinsheim kontinuierlich zurück. Außerdem liegt der Schwerpunkt der Tätigkeiten noch auf der Vermarktung des Geländes. In Zukunft sollen im Bruno vermehrt Drittveranstaltungen stattfinden. „Ein besseres Umfeld für Veranstaltungen gibt es gar nicht. Eine entsprechende Infrastruktur an traditionsreicher Stätte, das kann funktionieren. Dies wird jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen, trotz dass jeden Tag mit Hochdruck daran gearbeitet wird“, so der gebürtige Sachse Neubert.

Die erste Bewährungsprobe steht bereits am kommenden Sonntag im Spitzenspiel gegen RasenBallsport Leipzig II an. „Dies Spiel als Start des vereinseigenen Caterings ist natürlich nicht einfach, aber ich denke, dass wir gut vorbereitet sind“, so Neubert und merkt zudem an „Nichtsdestotrotz bitte ich die Zuschauer vorab um Verständnis, sollte jetzt noch nicht alles perfekt laufen. Alles muss sich erst einspielen und die Prozesse nach und nach optimiert werden.“

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Kommentar