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25.02.2018 – BSG Chemie Leipzig – VfB Auerbach 1906

Regionalliga Nordost, 23. Spieltag, Anstoß 13.30 Uhr
Mit zwei Siegen der letzten Spieltage geht die BSG Chemie voller Zuversicht ins Spiel gegen den direkten Tabellenkonkurrenten aus dem Vogtland. Der gilt trotz des (auf dem Papier) drittteuersten Kaders der Liga als deutlich auswärtsschwach, während die Chemiker im heimischen Alfred-Kunze-Sportpark schwierig zu knacken sind. Vorsicht ist natürlich trotzdem geboten, Auerbach ist stark in der Defensive und gefährlich bei Kontern. Das wurde bei der eiskalten 3:0-Abfuhr im Hinspiel etwas zu deutlich demonstriert. Für ein Achtungszeichen sorgte Auerbach kürzlich auch beim Gastspiel in Cottbus, wo sie dem Liga-Krösus sogar nach Rückstand noch ein Remis abtrotzen konnten.
„Wir dürfen jetzt nicht überheblich werden.“ meint Trainer Demuth „Wir müssen uns jeden Sieg hart erkämpfen, wir müssen immer an die Grenzen gehen, gegen jeden Gegner. Aber wir sind gut drauf, wir wollen unbedingt gewinnen und wir wollen ans untere Tabellenmittelfeld ran. Dafür brauchen wir einfach Siege.“
angesprochen auf die letzten „glücklichen“ Spiele:
„Im Endeffekt ist es egal, wie man die Siege heimbringt. Aber wenn man gewinnt, dann hat man auch etwas dafür getan. Glück hat man sich auch erkämpft, es sich erzwungen. Aber natürlich: Es gehört auch Glück dazu.“
(zu den Erfahrungen nach den ersten Spielen der Rückrunde:)
„Wir haben in jedem Spiel dazugelernt. Auch in den Niederlagen der Rückrunde haben wir zumindest zeitweise gut gegengehalten. Wir wissen inzwischen, wie diese Liga geht, wir haben schon gegen jeden gespielt. Das macht es nicht einfacher, aber wir wissen, was auf uns zukommt.“
Trainer Demuth über den Gegner:
„Auerbach ist eine kampfstarke Mannschaft mit guten Einzelspielern, die auch mal ein Spiel entscheiden können. Da müssen wir höllisch aufpassen. Wir haben ja im Hinspiel gesehen, dass sie auch bei wenigen Chancen sehr effektiv sein können. Was ihr Trainer gegen uns für eine Marschroute ausgibt, weiß ich natürlich nicht. Ihre Stärke ist aber die Defensive und über Konter ihr Glück zu versuchen. Darauf müssen wir uns einstellen. Auch darauf, dass es ein Geduldsspiel wird, bei dem wir nicht ins offene Messer rennen dürfen.“
Der Kader der BSG Chemie steht vollständig zur Verfügung.
Schiedsrichter:
Max Burda, Rasmus Jessen (Assistent) und Felix Burghardt (Assistent)

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