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3. Sächsischer Blindenfußballcup in Leipzig: Griechen siegen

Mit einem Sieg der favorisierten griechischen Mannschaft von BSU Pirsos ging am Wochenende der 3. Sächsische Blindenfußballcup um den Pokal des Sportbürgermeisters der Stadt Leipzig zu Ende. Das mit griechischen Nationalspielern gespickte Team aus Thessaloniki bezwang im Finale den Chemnitzer FC mit 2:0. Für die Chemnitzer, die in diesem Jahr Bundesligadritte wurden, war es die bislang beste Platzierung in der Geschichte des Turniers.
Das Spiel um Platz 3 wurde erst im Penaltyschießen entschieden – zugunsten von Avoy MU Brno (Tschechien). Vierter wurde der FC Victoria Berlin, Fünfter der FC St. Pauli und Sechster LASS Budapest (Ungarn).
„Nach der dritten Auflage dieses Turniers kann man schon fast von einer Traditionsveranstaltung reden. Und diese Tradition möchten wir gern fortführen. Seitens der Stadt Leipzig, die unsere Veranstaltung fördert, wurde uns signalisiert, dass wir wohl auch im kommenden Jahr mit der Unterstützung der Kommune rechnen können“, so Christian Rösler, Geschäftsführer des Sächsischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes (SBV). Der SBV hatte das Turnier gemeinsam mit dem Sächsischen Fußball-Verband (SFV) und dem Chemnitzer FC ausgerichtet.
In der Gastgeberstadt Leipzig wird weiterhin daran gearbeitet, eine zweite sächsische Blindenfußballmannschaft zu etablieren. SBV-Geschäftsführer Christian Rösler: „Wir sind mit den Verantwortlichen des 1. FC Lok Leipzig und weiteren Partnern im engen Kontakt. Aktuell versuchen wir zum Beispiel gerade, einen qualifizierten Trainer zu finden oder einen interessierten Coach, der sich die entsprechenden Kenntnisse aneignen will.“

Quelle: SachsenSportMarketing GmbH

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