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Alexander Zorniger: „Mein spannendstes und intensivstes Jahr!“

Seit Sommer 2012 ist Alexander Zorniger Trainer von RB Leipzig. Gleich im ersten Jahr führte der Fußballlehrer das ambitionierte Team in die 3. Liga und zum Landespokalsieg. Mit seiner kommunikativen Art und seiner offensiven Fußball-Philosophie hat sich der Schwabe in Leipzig schnell viele Freunde gemacht. Im Gespräch mit Sportive LE verriet Alexander Zorniger nun, was ihn abseits des grünen Rasens noch so beschäftigt.

Leipzig ist seit dem Sommer 2012 ihre sportliche Wahlheimat. Haben Sie abseits des Trainingsgeländes am Cottaweg und der Red Bull Arena schon einen Lieblingsplatz gefunden?

Alexander Zorniger: „Es gibt in Leipzig viele tolle Plätze. Meine Lieblingsplätze sind der Cossi, meine neue Wohnung und die gesamte Leipziger Innenstadt.“

Sie sind Schwabe! Gibt es aus Ihrer Sicht Parallelen zwischen Ihrer Heimat und der Region Leipzig?

Der hohen Wohlfühlfaktor und der sehr einprägsame Dialekt, den Schwaben und Sachsen haben, sind aus meiner Sicht die größten Gemeinsamkeiten zwischen Schwaben und Leipzig.“

Wie entspannen Sie sich vom stressigen Fußball-Alltag?

„Als richtigen Stress sehe und empfinde ich den Fußball nicht. Dafür mache ich den Job im Fußball viel zu gerne. Nur nach einiger Zeit merkt man vielleicht, dass der Akku etwas leer ist und dann heißt es wieder Kraft tanken und sich etwas Ruhe gönnen.“

Weihnachten steht vor der Tür. Wie wichtig ist Ihnen Weihnachten und wie feiern Sie?

„Weihnachten ist für mich extrem wichtig! Ich sehe dann in meiner Heimat meine Verwandten und Freunde, die ich ja während der laufenden Saison nicht so oft besuchen und sehen kann. Und während der Weihnachtsfeiertage genieße ich auch diese andere Art der Ruhe.“

Weihnachten ist auch die „Zeit der guten Taten“? Wie wichtig ist Ihnen soziales Engagement?

„Auch das ist mir extrem wichtig – vor allem das Engagement für Kinder und Jugendliche. Wir sind uns bei RB Leipzig unserer sozialen Verantwortung bewusst und leben diese auch aus. Und zwar nicht nur in der Weihnachtszeit.“

Der Dezember bietet auch die Möglichkeit für eine Jahres-Bilanz. Wie fällt Ihre ganz persönliche Jahres-Bilanz aus?

„Sportlich fällt die Bilanz mit Meisterschaft, Aufstieg und Sachsenpokalsieg natürlich sehr positiv aus. Und auch privat war es sicher das wohl spannendste und intensivste Jahr, das ich bisher erlebt habe.“

Das Fernziel von RB Leipzig sind Bundesliga und Champions League. Ist das für Sie eher Ansporn oder zusätzlicher Druck?

„Diese Ziele sind für mich ganz klar ein großer Ansporn.“

 

Bildquelle: GEPApictures

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