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Am Freitag ist 1. FC Lok Leipzig zu Gast in Luckenwalde

Am morgigen Freitag hat die Oberliga-Mannschaft des 1. FC Lok Leipzig die nächste Hürde zu überspringen. Beim FSV Luckenwalde (Werner-Seelenbinder-Stadion, Anstoß 19 Uhr) muss der FCL dabei auswärts antreten. Mit dem Rückenwind von zuletzt drei Siegen in Folge soll auch diesmal etwas Zählbares herausspringen. Der Gegner aus dem Süden Brandenburgs ist keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen. Zwar ist Luckenwalde nur auf dem elften Tabellenplatz, aber in den vier Spielen seit der Winterpause haben die Mannen von Coach Ingo Nachtigall stolze sieben Punkte geholt, zuletzt mit 5:0 gegen Wacker Gotha gewonnen. Zudem sind die Gastgeber heiß auf den prominenten Gegner: Der FSV rührt mit Nachdruck die Werbetrommel für das Duell mit Lok, in der Märkischen Allgemeinen Zeitung ist vom „Spiel der Saison“ die Rede, wird der heutige FCL mit dem Europapokalfinalisten von 1987 verglichen. „So ein Vergleich ist eine riesengroße Ehre für uns. So etwas lässt einem die Nackenhaare zu Berge stehen“, meint Lok-Coach Willi Kronhardt, der vor den Gastgebern warnt. „Das wird ein brandgefährliches Spiel gegen einen brandgefährlichen Gegner. Mein Trainer-Kollege Ingo Nachtigall hat uns zuletzt mehrmals beobachtet und wird seine Mannschaft gut einstellen“, ist sich Kronhardt sicher. Vor allem die Offensive der Luckenwalder ist mit 32 geschossenen Toren bärenstark – nur Zwickau und Aue II trafen öfter. Bester Schütze ist Stürmer Henry Haufe, früher in der U23 von Hansa Rostock, mit neun Toren, dahinter folgt Mittelfeldakteur Daniel Becker, früher ebenfalls bei den Hansa-Fohlen aktiv, mit sechs Treffern. „Offensiv können sie eine ordentliche Fackel abbrennen“, warnt auch Kronhardt. Achillesferse des Luckenwalder Spiels ist dagegen die Defensive – kein Oberliga-Team hat mehr Gegentore kassiert (41). Bei aller Vorsicht will Kronhardt „etwas Zählbares“ aus Luckenwalde mitnehmen: „Mit Übersicht und Disziplin wird es klappen!“

Definitiv nicht im Kader wird neben den Langzeitverletzten Martin Dolecek und Jiri Masek Mittelfeldspieler Albrecht Brumme sein, der gegen Aue seine fünfte gelbe Karte kassiert hat. Ob sonst alle Spieler auflaufen können und wer zum 18er-Kader gehört, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Ein Wiedersehen wird es mit den Adam-Brüder geben. Kevin und Julian Adam, beide in der letzten Saison noch für den 1. FC Lok aktiv, hat es nach Luckenwalde verschlagen. Kevin hatte in dieser Saison bisher 13 Einsätze, schoss dabei zwei Tore. Julian, der erst im Winter von den Kickers Markkleeberg nach Südbrandenburg gewechselt ist, kam bisher nur zu einem Kurzeinsatz beim 1:5 in Zwickau. Wer nach Luckenwalde fährt, kann diesen Link zur Anfahrt nutzen, wer nicht die Reise nach Brandenburg antritt, kann wie immer bei LOKruf und über den Live-Ticker auf www.lok-leipzig.com die Partie verfolgen.

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