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Auswärtsniederlagen für BBV Leipzig

Die Regionalliga-Mannschaften des BBV Leipzig mussten am vergangenen Wochenende zwei Auswärtsniederlagen einstecken. Die Eagles-Damen verloren am Samstag das Spitzenspiel beim Tabellenersten Bayern München mit 57:69 (25:37). Die Eagles-Männer konnten am Sonntag nur zu acht beim Tabellenvorletzen SC Heuchelhof Würzburg antreten und unterlagen mit 53:80 (26:49). Beste Werfer waren Jenny van Doorn sowie Damir Bagaric mit je 17 Punkten. Nach korbarmen Anfangsminuten hielten die Eagles-Damen im ersten Viertel noch gut dagegen (12:14, 10.). Dann verletzte sich im zweiten Abschnitt Tanja Maciej am Fußgelenk, was die Mannschaft kurz aus dem Konzept brachte und die Bayern mit einem 7:0-Lauf sofort bestraften. Zwar gelang den Leipzigerinnen mit zwei Treffern von der Dreipunktlinie der Anschluss. Aber auch der Tabellenführer zeigte sich treffsicher von draußen und traf zudem mit dem Halbzeitpfiff einen glücklichen Wurf von der Mittellinie zum 25:37-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel gelang es den Eagles, den Druck noch einmal zu erhöhen und sich auf 42:49 (30.) heranzukämpfen. Aber die Münchnerinnen spielten im Schlussabschnitt clever und gaben die Führung nicht aus der Hand. „Wir hatten deutliche Größennachteile, vor allem auf den kleinen Positionen“, sagte BBVL-Spielerin Tina Maciej nach dem Spiel. „Aber dafür  haben wir uns ganz ordentlich verkauft. Dass Tanja wahrscheinlich eine Weile ausfällt ist bei unserer ohnehin schon dünnen Personaldecke natürlich sehr ärgerlich.“ Die nur mit einer halben Mannschaft beim SC Heuchelhof Würzburg angereisten Eagles-Männer verpassten die Chance, ihre Niederlagenserie zu beenden. Unter anderem ohne Coach Campos und den Leistungsträgern Zmaray Rafiq-Dost, Benjamin Troppa sowie Akio Charles hatten die Leipziger von Beginn an keine Chance. Nach dem ersten Viertel lagen sie schon mit 15 Punkten zurück (10:25). Zur Halbzeit betrug der Rückstand vorentscheidende 23 Zähler. „Unsere Verteidigung war nicht gut“, bekannte Eagles-Spieler Frank Hienzsch, der mit 11 Punkten noch zu den besten Akteuren zählte. „Dazu hat Heuchelhof auch Pressverteidigung gespielt, wodurch wie einige Male den Ball verloren haben. Wir hatten zwar auch einige gute Phasen, aber das war zu wenig.“

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