Sportive LE Background

BBVL Eagles sorgen für frohe Weihnachten

Nein, nicht der Weihnachtsmann musste vorzeitig in der Brüderstraße vorbei schauen und den Eagles Geschenke in Form von Punkten bringen. Den 68:63 (37:28)-Sieg gegen den Herner TC am vergangenen Samstagabend haben sich die Bundesliga-Damen des BBV Leipzig selbst erkämpft und somit sich und ihren Fans das schönste Weihnachtsgeschenk bereitet. Eindrucksvoll war die Vorstellung der Leipziger deshalb, weil sie nicht nur fast das ganze Spiel vorn lagen, sondern sich auch nicht von dem Führungswechsel Mitte des vierten Viertels verunsichern ließen. Eine starke Verteidigung der gesamten Mannschaft, dazu die überragende Leistung von BBVL-Centerin Lacey Haughian (23 Punkte, 11 Rebounds), fünf Dreier von Britta Hueske und wichtige 16 Punkte durch Regisseurin Angela Pace waren für die bis dahin punktgleichen Hernerinnen zu viel des Guten. Der Jubel der rund 200 Eagles-Anhänger war nach dem Abpfiff der spannenden Partie groß. Gingen solche Spiele in der Vergangenheit noch verloren, haben die Leipziger in dieser Saison eine nervenstarke Truppe, die mit Druck umzugehen weiß. Nach über einem Monat im Amt wird mittlerweile auch die Handschrift von Trainer Ingo Klimmey immer stärker sichtbar. Für frohe Weihnachten ist im Adlerhorst erst einmal gesorgt, denn die Eagles stehen vorerst auf einem Playoff-Platz (8.). „Heute hat sich die harte Arbeit bemerkbar gemacht, nicht wie in den vergangenen beiden Spielen“, war BBVL-Trainer Ingo Klimmey zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Das, was wir uns erarbeitet haben, konnten wir heute auch aufs Parkett bringen. Vor allem freut es mich, dass es in der Defense gut lief, als wir im Angriff eine Schwächephase hatten. Das war heute die beste Verteidigung, seit ich Trainer dieser Mannschaft bin, und da kann man sich auch mal Schwächen im Angriff erlauben.“ Zudem entwickelt sich der BBVL langsam zu einer Reboundmacht. Mit 40:21 ging der Kampf um abprallende Fehlwürfe eindeutig an die Leipzigerinnen, die diese Statistik auch in den Niederlagen gegen Wasserburg und Marburg für sich entscheiden konnten, letztendlich aber kein Kapital daraus schlugen. Zu Beginn des Spiels bekam man den Einruck, die Mannschaften hätten sich darauf geeinigt, die Partie nur durch zwei Spielerinnen auszutragen. Lacey Haughian auf Leipziger Seite und Hernes Minja Terzic lieferten sich ein Privatduell, das mit 11:10 nach dem ersten Abschnitt an die Amerikanerin in Diensten des BBV Leipzig ging. Während die Nummer 10 der Gäste noch in der sechsten Minute ausgleichen konnte (12:12), sorgte die Eagles-Centerin mit vier Punkten in Folge für den 18:12-Viertelstand. Diesen Vorsprung konnten die Leipzigerinnen bis zur dreißigsten Minute halten, dann brachte Hernes Erika Arriaran ihr Team durch zwei überraschende Dreipunktwürfe auf vier Punkte heran (52:48). So wurde die Schlussphase zu einer Nervenschlacht für alle Beteiligten. Nach kurzem Ballverlust-Festival beider Seiten war es Hernes Lejla Bejtic, die durch zwei Freiwürfe für den Ausgleich sorgte (54:54, 34.) und Britta Worms mit ihren zwei einzigen Punkten des Spiels zur Führung für die Gäste traf. Doch Lacey Haughian ließ Herne nur kurze Zeit jubeln und auch Kati Wohlberg (Klimmey: „Ich bin mit beiden Centern heute sehr zufrieden. Beide haben gut gereboundet.“) fand ihren Wurf zum richtigen Moment (60:56, 37.). Und wieder konnte Hernes Lejla Bejtic von der Freiwurflinie ausgleichen (61:61, 38.). Aber mit einem eiskalten Dreier knapp eine Minute vor Spielende warf sich Leipzigs Britta Hueske nicht nur zur Matchwinnerin, sondern ihre Mannschaft auch zum Sieg. Herne vergibt im Gegenzug und kann die Niederlage auch nicht durch Fouls und Zeit anhalten verhindern. „Der Sieg ist großartig und es ist gut für uns, dass wir mit einem Erfolgserlebnis in die Feiertage gehen“, so eine strahlene Lacey Haughian, die, wie auch alle anderen Nicht-Leipziger, sehnsüchtig auf die Festtage zuhause wartet. „Wir freuen uns endlich unsere Familie und Freunde wiederzusehen und natürlich auf Muttis Essen“, waren sich die drei Amerikanerinnen in punkto Heimaturlaub einig und auch was die guten Vorsätze für das neue Jahr angeht: „Wir wollen mehr Siege holen und in die Playoffs kommen.“ BBVL: Haughian (23 Punkte, 11 Rebounds), Hueske (17, 5 von 8 Dreier), Pace (16, 7), Williams (10, 7), Wohlberg (2, 10), Hoffarth, Nwafor, Maciej, Ti., Maciej, Ta., Rösner, van Doornksvoller 68:63 (37:28)-Sieg des BBV Leipzig gegen Herner TC/Kampf und Einsatz wurden belohnt Nein, nicht der Weihnachtsmann musste vorzeitig in der Brüderstraße vorbei schauen und den Eagles Geschenke in Form von Punkten bringen. Den 68:63 (37:28)-Sieg gegen den Herner TC am vergangenen Samstagabend haben sich die Bundesliga-Damen des BBV Leipzig selbst erkämpft und somit sich und ihren Fans das schönste Weihnachtsgeschenk bereitet. Eindrucksvoll war die Vorstellung der Leipziger deshalb, weil sie nicht nur fast das ganze Spiel vorn lagen, sondern sich auch nicht von dem Führungswechsel Mitte des vierten Viertels verunsichern ließen. Eine starke Verteidigung der gesamten Mannschaft, dazu die überragende Leistung von BBVL-Centerin Lacey Haughian (23 Punkte, 11 Rebounds), fünf Dreier von Britta Hueske und wichtige 16 Punkte durch Regisseurin Angela Pace waren für die bis dahin punktgleichen Hernerinnen zu viel des Guten. Der Jubel der rund 200 Eagles-Anhänger war nach dem Abpfiff der spannenden Partie groß. Gingen solche Spiele in der Vergangenheit noch verloren, haben die Leipziger in dieser Saison eine nervenstarke Truppe, die mit Druck umzugehen weiß. Nach über einem Monat im Amt wird mittlerweile auch die Handschrift von Trainer Ingo Klimmey immer stärker sichtbar. Für frohe Weihnachten ist im Adlerhorst erst einmal gesorgt, denn die Eagles stehen vorerst auf einem Playoff-Platz (8.). „Heute hat sich die harte Arbeit bemerkbar gemacht, nicht wie in den vergangenen beiden Spielen“, war BBVL-Trainer Ingo Klimmey zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Das, was wir uns erarbeitet haben, konnten wir heute auch aufs Parkett bringen. Vor allem freut es mich, dass es in der Defense gut lief, als wir im Angriff eine Schwächephase hatten. Das war heute die beste Verteidigung, seit ich Trainer dieser Mannschaft bin, und da kann man sich auch mal Schwächen im Angriff erlauben.“ Zudem entwickelt sich der BBVL langsam zu einer Reboundmacht. Mit 40:21 ging der Kampf um abprallende Fehlwürfe eindeutig an die Leipzigerinnen, die diese Statistik auch in den Niederlagen gegen Wasserburg und Marburg für sich entscheiden konnten, letztendlich aber kein Kapital daraus schlugen. Zu Beginn des Spiels bekam man den Einruck, die Mannschaften hätten sich darauf geeinigt, die Partie nur durch zwei Spielerinnen auszutragen. Lacey Haughian auf Leipziger Seite und Hernes Minja Terzic lieferten sich ein Privatduell, das mit 11:10 nach dem ersten Abschnitt an die Amerikanerin in Diensten des BBV Leipzig ging. Während die Nummer 10 der Gäste noch in der sechsten Minute ausgleichen konnte (12:12), sorgte die Eagles-Centerin mit vier Punkten in Folge für den 18:12-Viertelstand. Diesen Vorsprung konnten die Leipzigerinnen bis zur dreißigsten Minute halten, dann brachte Hernes Erika Arriaran ihr Team durch zwei überraschende Dreipunktwürfe auf vier Punkte heran (52:48). So wurde die Schlussphase zu einer Nervenschlacht für alle Beteiligten. Nach kurzem Ballverlust-Festival beider Seiten war es Hernes Lejla Bejtic, die durch zwei Freiwürfe für den Ausgleich sorgte (54:54, 34.) und Britta Worms mit ihren zwei einzigen Punkten des Spiels zur Führung für die Gäste traf. Doch Lacey Haughian ließ Herne nur kurze Zeit jubeln und auch Kati Wohlberg (Klimmey: „Ich bin mit beiden Centern heute sehr zufrieden. Beide haben gut gereboundet.“) fand ihren Wurf zum richtigen Moment (60:56, 37.). Und wieder konnte Hernes Lejla Bejtic von der Freiwurflinie ausgleichen (61:61, 38.). Aber mit einem eiskalten Dreier knapp eine Minute vor Spielende warf sich Leipzigs Britta Hueske nicht nur zur Matchwinnerin, sondern ihre Mannschaft auch zum Sieg. Herne vergibt im Gegenzug und kann die Niederlage auch nicht durch Fouls und Zeit anhalten verhindern. „Der Sieg ist großartig und es ist gut für uns, dass wir mit einem Erfolgserlebnis in die Feiertage gehen“, so eine strahlene Lacey Haughian, die, wie auch alle anderen Nicht-Leipziger, sehnsüchtig auf die Festtage zuhause wartet. „Wir freuen uns endlich unsere Familie und Freunde wiederzusehen und natürlich auf Muttis Essen“, waren sich die drei Amerikanerinnen in punkto Heimaturlaub einig und auch was die guten Vorsätze für das neue Jahr angeht: „Wir wollen mehr Siege holen und in die Playoffs kommen.“ BBVL: Haughian (23 Punkte, 11 Rebounds), Hueske (17, 5 von 8 Dreier), Pace (16, 7), Williams (10, 7), Wohlberg (2, 10), Hoffarth, Nwafor, Maciej, Ti., Maciej, Ta., Rösner, van Doorn

Ihre Kommentar