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BSG Chemie Leipzig siegt zuhause gegen den SV Babalsberg 03 mit 1:0

Beide Mannschaften schenken sich von Anfang an nichts, das Spiel wogt vor allem im Mittelfeld hin und her, ohne dass eine Mannschaft dominiert. Die BSG versucht immer wieder das Spiel Richtung gegnerischen Strafraum zu verlagern. Babelsberg schaltet schnell um, bringt die gut stehende Leipziger Defensive jedoch nicht in ernste Schwierigkeiten. Zwingende Chancen sind allerdings auch für die Chemiker vorerst Mangelware. Während die erste Halbzeit eine ausgeglichene Leistung der Gegener zeigt, dreht die BSG in der zweiten Hälfte deutlich mehr auf und taucht öfter gefährlich am Strafraum der Babelsberger auf. Es fehlt vorerst zwar an der letzten Konsequenz und Babelsberg ist mit seiner Schnelligkeit immer noch kreuzgefährlich. Nach dem Treffer mangelt es den Blau-Weißen aber dann doch an Ideen. Die BSG holt ihren ersten Regionalliga-Sieg.
Dietmar Demuth, Trainer BSG Chemie Leipzig:
„Wir haben unsere Lehren aus den ersten beiden Spielen gezogen und wollten uns heute deutlich verbessern, das ist uns gut gelungen. Wir haben die ganze Kreativabteilung im Mittelfeld lahmgelegt, damit war auch die Offensive der Babelsberger gebremst. Mit einem 0:0 wäre ich auch froh gewesen, die Null zu halten, war unser Ziel. Dass man dann noch einen drauflegt, ein Tor erzielt und die drei Punkte hierbehält – das ist umso schöner. Das hat die Mannschaft sich auch verdient, weil sie sehr diszipliniert gespielt hat und auch dran geglaubt hat.“
Almedin Civa, Trainer SV Babelsberg 03:
„Wir sind mit vier Punkten und breiter Brust hergekommen, weil wir einen guten Saisonstart hingelegt haben. Wir wussten dass Chemie von Zweikampfhärte und Kampfstärke lebt. Wir haben in der ersten Hälfte vielleicht mehr Spielanteile gehabt, uns ist es aber nicht gelungen, mehr Strafraumszenen oder eine Torchance zu haben. Positiv war, dass wir alle Konter von Chemie gut verteidigt haben, hinten sehr gut standen. Die junge Mannschaft muss davon lernen, muss lernen, dass man solch ein Spiel, in dem man keine Hundertprozentige hat, zu Null spielen und den Punkt nach Hause nehmen muss.“

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