Sportive LE Background

Der SC Freiburg ist am Sonntag zu Gast beim 1. FC Lok – Steffi Jones schaut zu

Der 3:2-Erfolg in Leverkusen am vergangenen Wochenende war wie eine Erlösung für die Frauen des 1. FC Lok Leipzig: Mit dem ersten Sieg ist die Mannschaft nun endgültig in der Bundesliga angekommen. Viel Zeit zur Freude blieb aber kaum, da die Woche über die volle Konzentration dem Heimspiel gegen den SC Freiburg am kommenden Sonntag (11 Uhr, Bruno-Plache-Stadion) galt. Als besonderer Gast wird am Spieltag Steffi Jones, die Präsidentin des WM-Organisationskomitees 2011 und künftige DFB-Direktorin für Frauen- und Mädchenfußball, erwartet. Die 38-Jährige hat sich vorgenommen, im Lauf der Saison allen Bundesligisten einen Besuch abzustatten – an diesem Wochenende ist Leipzig an der Reihe.

„Wir wollen das frisch gewonnene Selbstvertrauen mitnehmen und mit breiter Brust ins Freiburg-Spiel gehen, um endlich auch vor eigenem Publikum zu punkten“, verspricht Lok-Trainerin Claudia von Lanken. Das Team aus dem Breisgau ist zwar wie Lok Bundesliga-Aufsteiger, nach zuvor neun Jahren in der höchsten Spielklasse war der Abstieg 2010 aber eher ein Ausrutscher, der in der Zweitklassigkeit mit 20 Siegen in 22 Spielen umgehend korrigiert wurde. „Freiburg verfügt über eine homogene Mannschaft mit reichlich Bundesliga-Erfahrung“, lobt Claudia von Lanken. In ihren Augen könnten sich die Süddeutschen sogar zum Überraschungsteam der Liga mausern. „Aber das heißt ja nicht, dass sie bei uns die Punkte holen müssen“, ergänzt die Trainerin schmunzelnd. Während Lok-Torjägerin Safi Nyembo weiterhin verletzt fehlt, befindet sich Gabriella Toth nach längerer Pause seit dieser Woche wieder im Lauftraining. Dafür ereilt die Trainerin am Montag eine neue Hiobsbotschaft: Yvonne Wutzler fällt mit Pfeifferschem Drüsenfieber auf unbestimmte Zeit aus.

Ihre Kommentar