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Der Weg des Meisters – SC DHfK Leipzig vor der Relegation

Nach dem Titel der 3. Liga Ost soll den DHfK-Handballer nun auch die Relegation um den Zweitliga-Aufstieg gelingen. Unabhängig von der zukünftigen Spielklasse haben sich die Leipziger die Dienste von Till Riehn gesichert. Der 24-Jährige hat beim Sportclub einen Vertrag ab der kommenden Spielzeit über zwei Jahre unterzeichnet. Der gebürtige Hesse ist den Handballfans bereits aus seiner Zeit bei Concordia Delitzsch bekannt, verdiente er seine Sporen doch, wie auch Neuzugang Martin Müller, im Bundesligateam der Nordsachsen. Nach deren Insolvenz verließ Riehn die Region aus sportlicher Sicht in Richtung Westen, die Messestadt blieb aufgrund seines Studiums und seiner Freunde auch weiterhin sein Lebensmittelpunkt. Sein Können hat er am vergangenen Wochenende einmal mehr unter Beweis gestellt; mit vollem Einsatz wird er sich bis zum Saisonende für die TG Münden engagieren. Für diese bleiben noch zwei Ligapartien, um den Vizemeistertitel zu erringen. Dann richten sich mit Sicherheit auch die Blicke der Drei-Flüsse Städter nach Sachsen, wo die DHfKler ab dem 21. Mai in der Relegation um den Zweitliga-Aufstieg antreten.

Die Relegation und mögliche Gegner

Die konkreten Ansetzungen stehen derweil noch nicht fest, da sich die Teilnehmer nach dem jeweiligem Tabellenplatz am Saisonende qualifizieren. Lediglich, dass Leipzig als Sieger der 3. Liga Ost gegen den Gewinner der Nordstaffel – einer der derzeit punkgleichen HSG Tarp-Wanderup oder HF Springe – sowie ein Team der 2. Liga im Modus Jeder-gegen-Jeden antreten muss. Wer dies sein wird, entscheidet sich in den kommenden 14 Tagen, da sowohl die Lizenzierung als auch die Spiele in der 2. bzw. 3. Bundesligen nicht abgeschlossen sind. Dieses Prozedere ergibt sich aus einer umfassenden Ligareform, die erst die Umgestaltung der unteren Ligen beinhaltete (3. Liga und tiefer) und nun vor allem die demnächst eingleisige 2. Liga betrifft. Bis es soweit ist, bleiben den grün-weißen Anhängern noch zwei Ligabegegnungen. Am Samstag müssen sie bei Jahn Duderstadt ran und empfangen sieben Tage später den HSC Bad Neustadt zum Liga-Abschluss in der heimischen Grube-Halle.

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