Sportive LE Background

Die Goji-Beere

Sie trägt den verheißungsvollen lateinischen Namen Lycium Barbarum und ist nicht nur der beste Freund der Hollywood-Prominenz, sondern auch Auslöser für den unbändigen Forschungsdrang tausender von Wissenschaftler in der ganzen Welt: Die Goji-Beere. Mittlerweile wurden über 2.700 wissenschaftliche Studien und medizinische Erfahrungsberichte über die Wirkung dieser Frucht publiziert.

Der Grund für diese Begeisterung liegt im Gehalt an Vitaminen, teilweise noch unbekannten Vitalstoffen, Spurenelementen und Mineralstoffen, was der kleine Export aus China und Tibet zu bieten hat. So birgt die Goji-Beere beispielsweise 4-mal mehr Antioxidantien als Orangen, mehr Beta-Carotin als Möhren und mehr B-Vitamine als andere Fruchtsorten in sich. Diese einzigartige Menge und Zusammensetzung von Vitalstoffen trägt dazu bei, dass bei vielen Beschwerden und Krankheiten hervorragende Resultate erzielt werden. In Fachkreisen wird sogar von einem echten Gesundheits- und Anti-Aging Wunder gesprochen. In ihrer Heimat ist man sich schon längst der außergewöhnlichen Wirkung bewusst. Ihr zu Ehren zelebrieren die Menschen alljährlich sogar Feste.

Der Geschmack der Goji-Beere ist süßlicher Natur und ähnelt einer Mischung aus Moosbeeren und Kirschen. Die Früchte werden für direkt nach der Ernte auf Bambus- und Reismatten in der Sonne getrocknet. Auf diese Art wird sichergestellt, dass möglichst viel von den hochwertigen Inhaltsstoffen erhalten bleiben. Die getrockneten Früchte können roh oder gekocht verzehrt werden. Bei der Zubereitung sind keine Grenzen gesetzt.

Einige Firmen bieten inzwischen eine breit gefächertes Produktangebot an: Getrocknete Goji-Beeren, Saft, Riegel, als Müsli oder Schokolade, Wein, Kaffee, Goji-Tee, selbst Goji-Öl. Obwohl allein in der Provinz Ningxia 2007 über 850.000 Zentner Goji-Beeren geerntet wurden, überstieg die Nachfrage nach dem süßen Früchtchen bisweilen das Angebot.

Erhältlich ist die Goji-Beere zum Beispiel über den Online-Shop www.worldfruit.de, in ausgesuchten Feinkostgeschäften, Reformhäusern sowie Supermarktketten.

Autor Anja Barthel


Ihre Kommentar