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EHF–Cup, Verletzungspech beim HC Leipzig – geschwächtes Team muss ALBA Ferhervar KC davonziehen lassen

 

Das zweite Gruppenspiel im EHF-Cup wurde gestern in der Arena Leipzig ausgefochten. Das Duell wurde zwischen dem HC Leipzig gegen ALBA Ferhervar KC ausgetragen.

Das verletzungsgeplagte Team von Trainer Rentsch agierte mutig, gab sich kämpferisch und kein bisschen zurückhaltend, verlor aber dennoch deutlich mit 21:34.

 

Anpfiff, 19:30 Uhr in der Arena Leipzig. Die Partie HC Leipzig gegen Alba Ferhervar KC wurde von österreichischen Schiedsrichtern geleitet. Leipzig, mit Anwurf, fand gut ins Spiel. Die Leipziger Abwehr stand sicher. Nach zehn Minuten in Konsequenz ein ausgeglichener Spielstand von 3:3. Bis dahin wurden zwei Siebenmeter durch beide Mannschaften verschenkt. Reimer und eine starke18 (Gjeorgjievska) der gegnerischen Mannschaft (mit 10 Treffern im Spiel) missglückten diese. Die ersten 20 Minuten im Spiel wurden durch zwei gleichwertige starke Mannschaften bestimmt. Folgend gelang den Ungarinnen ein leichtes Absetzen mit drei bis vier Toren plus.

Leipzig lief mit bekannter Situation des reduzierten Stammkaders auf. Als wären zahlreiche verletzungsbedingte Ausfälle nicht genug … Bitter, nach letztem Auswärtssieg (Bundesliga) bei Aufsteiger Nellingen, verletzte sich auch Lang schwer. Schwerwiegende Diagnose: vorzeitiger Saisonausfall durch Kreuz- und Außenbandruptur sowie Meniskusschaden. Aufgestockt wurde das geschwächte Team durch vier Spielerinnen aus dem Juniorteam.

Demgegenüber stand das mit neun Neuzugängen zusammengestellte und mit Nationalspielerinnen besetzte Team aus Ungarn.

Drei verschenkte Siebenmeter der Leipzigerinnen, Nichtbelohnen durch ungenutzte Torchancen und gescheiterte Gegenstöße, ließen die Leipzigerinnen nicht aufschließen. Das dünne Nervenkostüm flatterte zudem. Im Abspiel aufs Tor fehlte es an Biss.

Stark im Tor, Kurzke, welche für Keeperin Kramarczyk eingesetzt wurde. Kramarczyk fiel auf Grund eines Infekts aus. Kurzke hielt und zeigte grandiose Paraden. Nach 30 Minuten gingen beide Mannschaften bei einem Stand von 8:14 vom Spielfeld.

 

In der zweiten Halbzeit zogen die Mädels aus Ungarn davon. Schnelle Tore, Druck auf dem Kessel und gelungene Tempogegenstöße bescherten der Mannschaft eine klare Führung. Stand 9:20 in 37. Spielminute. Kurzzeitig führten die Frauen von Fehervars Trainerin Deli mit 13 Toren plus. Großen Anteil hatte Torfrau Sipeki, die den Messestädterinnen keinen Treffer schenkte.

Gleichwohl ließ sich der HC Leipzig nicht entmutigen, spielte energisch, kämpfte bis Spielende, versuchte im Spiel zu bleiben, sich neu zu sortieren und neuen Rhythmus aufzunehmen.

Die letzten zehn Minuten des Spiels waren tordominierend (19 Tore). Beide Mannschaften lieferten sich einen Schlagabtausch. Darunter Einarsdottir mit drei und Mazzucco mit zwei Treffern in Folge. Dennoch wurde das Spiel mit 21:34 verloren.

 

Das junge Team von Trainer Rentsch agierte mutig, gab sich kämpferisch und kein bisschen  zurückhaltend. Beste Torschützin war Bösch mit sechs Treffern im Spiel, gefolgt von Einarsdottir, 5 Treffer.

Trainer Rentsch fasste nach dem Spiel zusammen, dass das Ergebnis gegen seine Mannschaft spricht und eine deutliche Niederlage eingesteckt wurde. Trotz der Verletzungen, werden seine Mädels ihren Weg weiter gehen.  Ergänzend sagte Rentsch: „Es bedarf eines Reifeprozesses, der geschafft werden muss, um die nächsten Stufen bezwingen zu können.“

Trainerin Deli der Gegner ist zufrieden mit dem Ergebnis und wünscht der Leipziger Mannschaft schnelle Genesung!

 

Dank gilt den Zuschauern, die unsere Leipzigerinnen im Spiel unterstützten!

 

 

Stephanie Riedel

 

 

 

 

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