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Eric Eiselt coacht den 1. FC Lok Leipzig gegen Auerbach

Eine turbulente Woche neigt sich dem Ende und der VfB Auerbach kommt zum letzten Oberliga-Spiel des Jahres (Freitag, 19 Uhr) ins Bruno-Plache-Stadion. Nach der Beurlaubung von Mike Sadlo sitzt dann Interims-Trainer Eric Eiselt auf der FCL-Bank. Marcel Rozgonyi, der eigentlich mit Eiselt zusammen die Mannschaft betreuen sollte, wird hingegen auf eigenen Wunsch nicht auf der Bank sitzen. Nach den Heim-Niederlagen gegen Carl Zeiss Jena II (1:2) und Fortuna Chemnitz (0:1) soll die erste Hälfte der Saison versöhnlich abgeschlossen werden: „Jeder in der Mannschaft weiß, worum es geht und dass wir etwas gut zu machen haben. Die Grundvoraussetzung ist, dass die Spieler, die auf dem Platz stehen vom ersten bis zum letzten Moment Einsatz, Leidenschaft und Laufbereitschaft zeigen“, so Eiselt. Weiterhin verletzt fehlen Tormann Martin Dolecek sowie Jiri Masek und Raik Hildebrandt, Benedikt Seipel muss nach seinem Feldverweis die zweite von drei Partien gesperrt draußen sitzen.

Beim Tabellenzweiten aus Auerbach ist man mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht ganz zufrieden: „Mit einer konstanteren Leistung wären weitere Punkte möglich und dann stünden wir auch schon mit einem Bein in der Regionalliga.“, konstatiert VfB-Trainer Steffen Dünger. In sechs Heimpartien holten die Vogtländer alle 18 Punkte, auswärts dagegen gab es in acht Spielen „nur“ 11 Punkte. Dünger ist sich sicher, „dass es Freitag ein schwerer Tanz für uns wird“. Am ersten Spieltag war es Sturm-Hüne Martin Bocek, vor der Saison aus Meuselwitz gekommen, der kurz vor Schluss das entscheidende Tor schoss und der 1. FC Lok musste nach einer guten Partie ohne Punkte abreisen. Seit dem Oberliga-Aufstieg 2008 ist dem FCL noch nicht gelungen, gegen die Vogtländer dreifach zu punkten. Ein wichtiger und guter Zeitpunkt dafür wäre an diesem Freitag, wenn der Schiedsrichter gegen 20.45 Uhr die Partie abpfeift.

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