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Floorball-Pokal Damen: Beide MFBC-Teams im Halbfinale der Gruppe Ost

Floorball-Pokal Damen: Beide MFBC-Teams sichern sich den Einzug ins Halbfinale der Gruppe Ost
(JT) Erfolgreich bestritten die beiden Damenteams des MFBC den 3. Spieltag des Floorball Deutschland Cups Ost. Zwar unterlagen die MFBC Löwen Ladies Leipzig mit 9:1 deutlich gegen die Damen des UHC Sparkasse Weißenfels, sicherten sich aber mit einem überragenden 10:0-Torefeuer gegen Chemnitz den 4. Platz und somit den Einzug ins Halbfinale der Gruppen-Vorrunde. Gleichermaßen siegreich, aber weniger fulminant, sicherten sich die Vereinskolleginnen vom MFBC Wikinger Grimma den Einzug. Als bisheriger Tabellenführer reichten eine Partie und ein 5:1-Sieg gegen die gastgebenden Berlinerinnen aus, um das Halbfinale zu sichern. Einzig allein das Torverhältnis ließ die Muldestädterinnen hinter den UHC Weißenfels auf Rang 2 rutschen. Am Sonntag, den 13.03.2011, kommt es in der Muldentalhalle Grimma zu den entscheidenden Partien um den Einzug ins Pokal- Final4 Mitte Mai in Ingolstadt. Die Tabellenführer der Nord-West-Gruppe, um den TSV Bordesholm und TV Eiche Horn Bremen, warten hier bereits auf die Finalistinnen der Ost-Gruppe.

UHC Sparkasse Weißenfels vs. MFBC Löwen Ladies Leipzig 9:1 (3:0; 4:0; 2:1) Floor Fighters Chemnitz vs. MFBC Löwen Ladies Leipzig 0:10 (0:3; 0:5; 0:2)

Es berichtet Lisa Glaß:
Lange bäumten sich die Löwinnen gegen den amtierenden Deutschen Vize-Meister aus Weißenfels auf und zeigten engagierten Floorballsport. Die normalerweise zwischen den Pfosten agierende Torfrau der Leipziger, Claudia Mende, wurde an diesem Sonntag von der Nationalspielerin und der eigentlich auf der Stürmerposition gesetzten Lisa Glaß vertreten und hielt ihre Mannschaft lange Zeit im Rennen. Erst in der 10. Spielminute gelang den Anhaltinerinnen der knackende 1:0-Führungstreffer und zogen diese binnen drei Minuten mit 3:0 davon. Weiterhin erkämpften sich die Messestädterinnen jeden Ball und spielten anschaulich nach vorne, ohne jedoch Zählbares zu verbuchen. Erst in der 40. Minute, der 45-minütigen Spielzeit (3 x 15 Minuten uneffektiv, letzten drei Minuten effektiv) und dem bereits unvermeidlichen 9:0-Rückstand, fiel das viel umjubelte Ehrentor zum 9:1- Endstand. Mit diesem Sieg hatten die Weißenfelserinnen bereits ihr Soll erfüllt und konnten bereits die Heimreise antreten.

Deutlich mehr Erfolg hatte die Sturm-Offensive der Löwinnen in ihrer zweiten Partie des Tages gegen das junge Team aus Chemnitz. Bereits nach einer Minute ging das Team um Patrick Schmidt und Olli Jokiranta mit 1:0 in Führung und baute diese kontinuierlich zum 10:0 aus. Kurzzeit-Torhüterin Glaß freute sich sehr über ihren Shutout. Wann kann das schon mal eine Feldspielerin von sich behaupten?

Spiel 1: Romy Manteufel, Sabine Wagner, Sabrina Wohlrab [C] (1 Tor/0 Assists/0 Strafminuten), Ira Fochtmann, Lisa Glaß [T], Theresa Ackermann, Stephanie Mrowka (0/1/0), Anne Haase, Melanie Terei, Johanna Kauschke, Alexandra Nickel

Spiel 2: Romy Manteufel (0/1/0), Sabine Wagner (1/1/0), Sabrina Wohlrab [C] (1/0/0), Ira Fochtmann (3/0/0), Lisa Glaß [T], Theresa Ackermann (1/2/0), Stephanie Mrowka (2/0/0), Anne Haase (1/0/0), Melanie Terei, Johanna Kauschke, Alexandra Nickel (1/1/0) SG BAT Berlin vs. MFBC Wikinger Grimma 1:5 (0:1; 0:0; 1:4)
Es berichtet Ralf Kühne:
Auch die Grimmaerinnen bestritten in der Hauptstadt ihr letztes Vorrundenspiel im Pokal. Am Ende stand ein klarer 5:1-Sieg, obwohl das Ergebnis hätte höher ausfallen müssen. Eigenes Unvermögen beim Abschluss und eine sehr gute Torfrau um die Berlinerin Inge Kuld verhinderten ein besseres Ergebnis für die MFBC-Akteure. Zu oft wurden die Angriffe zu überhastet abgeschlossen oder es gelang nicht den dichten Deckungsverbund der Berlinerinnen auszuhebeln. Auch die Anweisung des Trainergespanns Ralf Kühne und Marcus Linke, die Gastgeberinnen auch mal kommen zu lassen, um die Räume für schnelle Konter zu haben, wurde nur halbherzig in die Tat umgesetzt. Wenn sich die Wikinger-Damen jedoch einmal dieses taktischen Mittels bedienten, waren die Berliner Spielerinnen zu vorsichtig und blieben meist zu viert in der eigenen Hälfte stehen. Ließ man den Ball allerdings laufen, verlagerte das Spiel auf eine Seite und brachte dann den Ball im geeigneten Moment auf die andere Spielfeldhälfte, boten sich die Chancen und Tore von alleine. Leider wurde dieses Mittel zu wenig genutzt und hielten die Berlinerinnen mit ihrer taktischen Marschroute das 5:1-Ergebnis in Grenzen. Punktgleich mit Weißenfels, aber aufgrund eines Treffers zu wenig, rangieren die Deutschen Meisterinnen nun auf Platz 2. Daniela Thomas [T], Maria Lipfert [T], Mariana Döring, Franziska Stöckel, Fanny Gatzke(1 Tor/0 Assists/0 Strafminuten), Anne-Marie Mietz(1/1/0), Bianca Lucker, Susanne Straßburger, Stefanie Reinhardt (0/2/0), Sonja Dietel [C] (1/0/0), Jennifer Thomas (1/1/0), Elke Blöhbaum (1/1/0)

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