Fünfter trifft auf Vierten: Spitzenspiel im Bruno-Plache-Stadion
Nach dem Pokal-Aus in Zwickau geht es am Samstag (13.30 Uhr) im Bruno-Plache-Stadion gegen Tabellennachbar Carl Zeiss Jena II wieder um Oberliga-Punkte. Dabei muss Lok-Trainer Mike Sadlo auf einige Spieler verzichten. Carl-Zeiss-Coach Lothar Kurbjuweit sitzt nach turbulenten Wochen in den Kernbergen wieder auf dem Trainer-Stuhl der Thüringer U23. Am vergangenen Mittwoch verlor der FCL mit 1:2 beim FSV Zwickau und ist raus aus dem Landespokal. Gegen eben jene Westsachsen gab es auch die letzte Heimpleite in der Liga. Danach folgten drei Siege mit 11:2 Toren. Wird Probstheida mit dem vierten Heimsieg in Folge langsam zur Festung? An diesem Projekt können Felix Bachmann (Einblutung am Knöchel), Ivan Ristovski (Adduktorenprobleme) und Jiri Masek (Leisten-OP) nicht mitwirken. Fehlen wird ebenso Raik Hildebrandt, der nach langer Verletzungspause für einen Einsatz vor der Winterpause nicht mehr in Frage kommt. Fraglich sind zudem die Personalien Martin Schuster, Albrecht Brumme, Andreas Streubel und Martin Dolecek, die allesamt angeschlagen sind. „Egal, wie viele Leute bei uns fehlen und wer bei Jena auf dem Platz steht: Wir wollen unsere Punktspiel-Siegesserie auch gegen Jena fortsetzen“, gibt sich der Coach kämpferisch. Die Thüringer haben zwei Punkte mehr auf dem Konto und die letzten fünf Spiele gewonnen. „Jena steht nicht von Ungefähr vor uns, hat mehrfach Qualität nachgewiesen. Wie jede zweite Mannschaft haben sie gut ausgebildete Fußballer in ihren Reihen“, so Sadlo zum Gegner.
Das Jenaer Urgestein Lothar Kurbjuweit hat schon viele Ämter bei Carl Zeiss Jena bekleidet. So musste er Anfang November nach dem Rauswurf von Heiko Weber für eine Drittliga-Partie die Profis übernehmen. Sein Co Stefan Treitl musste ihn beim 3:1 gegen den VfL Halle vor zwei Wochen als U23-Coach vertreten. Jetzt ist alles wieder wie gehabt. „Für meine Jungs ist es eine richtige Herausforderung gegen einen Aufstiegsaspiranten vor großer Kulisse anzutreten. In Zwickau haben wir uns von knapp 1.400 Zuschauern beeindrucken lassen (1:4-Niederlage/d.Red.)“, so Kurbjuweit. In der Offensive hat Jena bereits 23 Mal zugeschlagen. Mit 18 Gegentoren hat Jena jedoch den schlechtesten Wert der ersten acht Teams in der aktuellen Tabelle.
Karten gibt es am Spieltag ab 11:30 Uhr an den Tageskassen, die Stadiontore öffnen um 12 Uhr. Wer nicht live dabei sein kann, kann über das Internetradio LOKruf oder den Liveticker auf www.lok-leipzig.com das Spiel verfolgen.
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