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Gegen Germania Halberstadt will der 1. FC Lok den nächsten Dreier

„Wir wollen unsere Serie fortsetzen!“

Unter Flutlicht will der 1. FC Lokomotive Leipzig am Freitag, 21.03.2014, im Bruno-Plache-Stadion gegen den VfB Germania Halberstadt den Aufwind der vergangenen Spiele nutzen und weitere Punkte auf die Habenseite bringen. Angestrebt wird gegen die Nordharzer ein Sieg – dafür spricht auch die Negativserie des Gegners.

Lok-Coach Heiko Scholz redet bei der Zielstellung für die anstehende Partie nicht groß um den heißen Brei: „Wir wollen unsere Serie fortsetzen. Im letzten Heimspiel haben wir gewonnen, auswärts einen Punkt geholt. Jetzt wollen wir wieder gewinnen!“ Verzichten muss Scholz weiterhin auf die gesperrten Damian Paszlinski – 2 Spiele Sperre, darf in der nächsten Woche bei Union Berlin II wieder ran – und Sanel Boric, der zum letzten Mal fehlt. Ob der FCL-Trainer dabei auf dieselbe Startformation setzt wie zuletzt, lässt Scholz offen. Eines ist jedoch sicher: „Wir werden auf Sieg spielen!“

Gegner Germania Halberstadt kommt wohl nicht mit breiter Brust nach Leipzig. In den vergangenen zwölf Partien konnten die Nordharzer gerade einmal zwei Siege erzielen, holten nur sieben Punkte. In der Tabelle bedeutete das den Absturz von Rang vier auf zwölf – Tendenz weiter fallend. Der letzte Dreier der Halberstädter datiert vom 1. Dezember vergangenen Jahres gegen den VFC Plauen, nach der Winterpause reichte es in vier Spielen nur zu einem 0:0-Unentschieden gegen Hertha BSC II. Für Trainer Willi Kronhardt bedeutete das am gestrigen Mittwoch das Ende. Schon seit einiger Zeit hatten Vereinsführung und Coach über Kreuz gelegen. Kronhardt hatte bereits zum Jahreswechsel angekündigt, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Den aktuellen Negativlauf nahm das Germania-Präsidium nun zum Anlass, Kronhardt frei zu stellen. Interimsmäßig wird am Freitag wohl Co-Trainer Jens Gerlach die Mannschaft leiten.

Auffällig: Im Gegensatz zum 1. FC Lok (12 Tore) versprühen die Halberstädter in der Offensive einiges an Durchschlagskraft, erzielten immerhin 27 Tore. Dafür haben die Germanen die schlechteste Defensive der Regionalliga – schon 41 Mal klingelte es im Halberstädter Kasten (1. FC Lok: 26). Das Torverhältnis ist demnach bei beiden Mannschaften mit -14 dasselbe, allerdings war Halberstadt deutlich effektiver, holte schon 23 Punkte (1. FC Lok: 13). Im Hinspiel machte die Loksche die wohl beste Partie unter dem damaligen Trainer Carsten Hänsel, erspielte sich zahlreiche Chancen und ließ hinten wenig zu. Allerdings: Sämtliche Möglichkeiten wurden verballert und eine der beiden Halberstädter Chancen führten zu einem Tor, sodass am Ende die Germania der lachende Sieger war.

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