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Handball-Akademie empfängt Tabellenschlusslicht Potsdam

Die Talente der Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch treten am Freitagabend auf das Tabellenschlusslicht der A-Jugend-Bundesliga Ost, den 1. VfL Potsdam. Die Partie der beiden Teams ist gleichzeitig die Rückkehr des Bundesligahandballs nach Delitzsch. “Die Jungs hoffen auf breite Unterstützung von den Rängen, damit dieses Heimspiel wieder etwas ganz besonderes wird”, weiß Trainer Jörg Neumann. Anpfiff des Duells ist um 19.45 Uhr im Kultur- und Sportzentrum. Coach Neumann plagen Verletzungssorgen, gleich sechs seiner Spieler haben Verletzungen am Fuß, meist an den Zehen. “Die einen treten sich beim Fußball kaputt, bei anderen macht das Bein vor der Bettkante nicht Halt”, verzweifelt der 33-jährige an den Umständen. Bei Kapitän Clemens Uhlig und den gebürtigen Deltizschern Robin John und Lucas Mittag sei ein Einsatz trotzdem wahrscheinlich, das berühmte “Zusammenbeißen der Zähne” notwendig. Maximilian Weber und Tobias Kreutzmann seien schwerer verletzt, sodass das Auflaufen erst in letzter Sekunde entschieden wird. Trotz der Sorgen im Kader sei die Stimmung im Team gut. Zuletzt hatten die größtenteils am Leipziger Sportgymnasium beheimateten Akteure drei Wochen spielfrei, konnte einige neue Spielvarianten trainieren. Nun seien die Spieler heiß auf das Spiel, so Neumann. “Das Delitzscher Publikum hat uns schon beim Qualifikationsturnier im Mai durch fantastische Stimmung zum Sieg geführt. Diesen Rückhalt brauchen wir wieder”, weiß der Coach. Mit Potsdam komme zwar das Tabellenschlusslicht mit 0:12 Punkten nach Sachsen, dieses sei laut Neumann aber keineswegs zu unterschätzen: “Sie haben viele knappe Niederlagen einstecken müssen. Was sie vor allem gegen die starken Magdeburger dabei gespielt haben, war schon beeindruckend. Wir sind gewarnt, wollen aber natürlich trotzdem daheim gewinnen. Die Zeiten, in denen die Jungs mit halber Kraft Spiele gewonnen haben, ist vorbei.” Durch einen Sieg könnten die Akademiker (6:4 Punkte bei zwei Nachholspielen) wieder ein wenig zur Spitzengruppe mit Berlin (13:1), Flensburg-Handewitt (10:2) und Magdeburg (10:4) aufschließen.

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