Sportive LE Background

Handballer der SG LVB Leipzig sind heiß auf die neue Mitteldeutsche Oberliga

„Wir wollen oben mitspielen! Unser Minimalziel ist Platz zwei, aber auch gegen Platz eins hätten wir nichts einzuwenden“, hat Trainer Jens Große nach dem Abstieg aus der Regionalliga das Saisonziel der LVB-Handballer für die anstehende Saison in der Mitteldeutschen Oberliga ganz klar definiert. Das Wort „Aufstieg“ nimmt man bei den Messestädtern allerdings nur sehr vorsichtig in den Mund. „Die Liga ist neu. Wir wissen, dass unsere Staffel stark besetzt ist. Da gibt es mehrere Favoriten, mit denen wir uns auseinander setzen müssen. Wenn am Ende für uns am Ende dann doch der Aufstieg rauskommt, würden wir uns sicher nicht wehren“, schaut Jens Große mit Blick auf die weiteren Liga-Favoriten HC Elbflorenz Dresden, HSG Freiberg oder HSV Bad Blankenburg voraus.

Bevor am 11. September mit dem Gastspiel beim SV Hermsdorf der Startschuss der neuen Liga fällt, stehen für die insgesamt 16 LVBler noch jede Menge harte Trainingseinheiten an. Acht Tage später (19. September, 16 Uhr) haben die Leipziger im ersten Saison-Heimspiel in der Sporthalle Brüderstraße den HV RW Staßfurt zu Gast. Bereits in der vergangenen Woche schwitzten die Messestädter vier Tage im Trainingslager in Lindow bei Neuruppin. Bereits heute steht das erste Testspiel beim Liga-Konkurrenten HSG Wolfen auf dem Programm – mit dem neuen Kapitän Max Berthold. Die drei bisherigen Neuzugänge Sascha Meiner (Concordia Delitzsch), Jacob Fritsch (TSG Söflingen) und Felix Randt (HSG Freiberg) haben sich bereits bestens in das Team integriert.

Der 17. Spieler im LVB-Kader soll der bundesligaerfahrene Pole Krysztof Zart werden. Mit dem 24-jährigen Rückraumspieler ist sich LVB-Manager Jens-Dirk Schöne bereits einig. Allerdings stehen noch letzte arbeitsrechtliche Verhandlungen mit dem Regionalligisten Lok Pirna, bei dem Krysztof Zart zuletzt spielte, an. Spieler und LVB-Verantwortliche sind optimistisch, den ehemaligen Delitzscher bald offiziell als vierten Neuzugang in den LVB-Reihen begrüßen zu können.

Andreas Wendt

Ihre Kommentar