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HC-Leipzig: „Das Spiel in Thüringen wird alles andere als leicht“

Das Spiel in Thüringen wird alles andere als leicht
Am morgigen Samstag um 18 Uhr wird in der ausverkauften Salza-Halle in Bad Langensalza das Mittedeutsche Derby zwischen dem aktuellen Tabellenführer Thüringer HC und dem Deutschen Meister aus der Messestadt angepfiffen.

Dabei wäre es beinahe nicht zum 12.Aufeinadertreffen beider Teams gekommen, denn der THC war, trotz einer überragenden Rückserie, in der letzten Saison sportlicher Absteiger in die 2.Liga. Ich bin sehr froh, dass so ein seriös und sauber arbeitender Verein wie der THC in der Bundesliga verblieben ist. Für den Handball allgemein und die Region ist dieser Umstand wirklich sehr gut. sagt HCL-Manager und Liga-Vorstand Kay-Sven Hähner mit Verweis darauf, dass Nürnberg und die RheinMain-Bienen aus finanziellen Gründen automatische Absteiger aus Liga 1 waren.

Trainer Heine Jensen weiß um die Schwere der Aufgabe: Der THC hatte letztes Jahr schon eine sehr ordentliche Mannschaft, aber die vielen Verletzungen haben in der ersten Saisonhälfte das Bild verzerrt. In diesem Jahr ist mit den Thüringerinnen wieder zu rechnen. Das Spiel in Thüringen wird alles andere als leicht, den nach dem Sieg in Celle mangelt es bestimmt nicht an Selbstbewusstsein. Aber wenn wir so spielen wie in den ersten 50 Minuten gegen Oldenburg, dann können wir dort gewinnen. Und das ist unser Ziel für Samstag.

Der HC Leipzig ist die einzige Mannschaft der Bundesliga, gegen den das Team von Trainer Dago Leukefeld in den 4 Jahren ihrer Bundesligazugehörigkeit noch nie einen Punkt gewinnen konnte.

Fast 100 Leipziger Fans werden die Mannschaft um Kapitän Katja Schülke nach Bad Langensalza begleiten und lautstark unterstützen.

Text: Thomas Klein

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