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HC Leipzig siegt mit Entschlossenheit gegen Bayer Leverkusen

Ex- Kapitänin vom HC Leipzig- Katja Kramarczyk- kehrte gestern erstmalig nach ihrem Wechsel zu Bayer Leverkusen an ihre alte Wirkungsstätte in Leipzig zurück.

Der HC Leipzig empfing den Tabellenzehnten Leverkusen 18:00 Uhr in der Arena Leipzig. Der erste Führungstreffer für die Leipzigerinnen fiel in der 3. Spielminute durch Rode. Leverkusen zog sofort nach. Mit 5 gewonnen Bundesligaspielen in Folge und Platz 4 in der Tabelle gingen die Messestädterinnen als Favoriten in das Match. Die ersten 10 Spielminuten zeigten, dass der HC Leipzig dieser Rolle nicht gerecht wurde. Die Rheinländerinnen nahmen die Führung an sich und versetzen die Gastgeber in die Verfolgerposition. Die Leipzigerinnen agierten zu hektisch und gaben dem Gegner mehrfach Zugriff über Linksaußen frei. Zudem trumpfte Leverkusen mit einer starken und konstanten Kramarczyk auf.

Auf Verfolgungsjagd verwandelte Minevskaja erfolgreich 3 Siebenmeter innerhalb der ersten 15 gespielten Minuten.

Trainer Rentsch ließ Hubinger auflaufen. Diese kämpfte sich durch die aggressive Abwehr der Gegner und erzielte in 17. Spielminute den Ausgleich zum 7:7.

Ein Schlüsselmoment. Von da an rappelte sich das Team von Rentsch und drehte auf. Sehenswerte Tore durch und über die Deckung der Gegner, die zu bröckeln begann und ein schnelles Umschaltspiel der Leipzigerinnen ließen dem HC Leipzig Raum und ermöglichten ein Absetzen mit 2 – 3 Toren plus. Die „Werkselfen“ von Trainerin Wolf wurden zu Fehlpässen gezwungen und spielten nicht mehr mit der Konstanz der ersten 15 Minuten auf.

Leipzig verabschiedete sich bei einem Stand von 14:12 vom Spielfeld.

 

Kapitänin Alexandra Mazzucco erzielte den ersten Treffer nach der Pause. Leipzig verfolgte den Aufwärtstrend in der zweiten Halbzeit weiter. Die Spielerinnen agierten aggressiv, mit nötiger Ruhe, viel Tempo, Leidenschaft und Wendigkeit. Vor allem Urbicht fiel durch ihre Gewandtheit und Spritzigkeit positiv auf. Einarsdottir, ebenfalls Spielmacherin, wurde von den „Elfen“ am Kreis hart rangenommen.

Roth verrichtete eine exzellente Arbeit im Kasten und glänzte mit tollen Paraden. Torwarttrainer Schmidt präsentierte gestern Abend mit Kurzke und Roth zwei souveräne und starke Keeperinnen, die fit und entschlossen sind.

Leipzig konnte die Führung stetig ausbauen. Ein Puffer von 7 Toren (25:18, nach 50 Spielminuten) untermauerte nun die Favoritenrolle der Leipzigerinnen.

Ein Timeout von Trainerin Wolf ließ das gegnerische Team kurzzeitig ins Spiel zurückkommen. Leverkusen stand kompakter in der Deckung und zwang Leipzig zu frühen Fehlern.

Dennoch konnten die Leipzigerinnen einen verdienten Sieg für sich verzeichnen, den sechsten in Folge.

27:24 bezwang der HC Leipzig vor 1.686 Zuschauern die Mannschaft aus Leverkusen.

Einarsdottir und Minevskaja trafen mit sieben sowie sechs Treffern am häufigsten für die Leipziger Mannschaft.

 

Rentsch: „Die Mädels haben verdient gewonnen. Es ging zwar nicht so gut los für uns. Aber ab der 15.-20. Spielminute haben wir ins Spiel gefunden. In der zweiten Halbzeit haben wir unseren Rhythmus gefunden und tollen Handball gezeigt.

Jetzt können wir mit viel Selbstvertrauen am kommenden Samstag nach Buxtehude fahren und werden dort versuchen uns in diesem schweren Spiel erneut so gut wie möglich zu verkaufen. Wir arbeiten weiter mit viel Demut und sehr konzentriert.“

 

 

Stephanie Riedel

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