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„HCL: „Es war mehr für uns drin, aber wir nehmen das Positive mit““

Um kurz vor 6 Uhr am heutigen Montagmorgen passierte der Mannschaftsbus des Deutschen Meisters nach knapp neunstündiger Rückfahrt aus dem ungarischen Györ wieder die Stadtgrenzen zu Leipzig.

Am Abend zuvor mussten sich die Messestädterinnen im zweiten Hauptrundenspiel der Champions League beim ungarischen Meister Audi Györi ETO, der als heißer Titelanwärter auf den Gewinn der Königsklasse gehandelt wird, in einer kampfbetonten Partie mit 25:20 geschlagen geben. Dabei wäre in diesem Spiel eigentlich mehr drin gewesen für die Jensen-Sieben, die sich vor knapp 3.000 Fans in der engen und ausverkauften „Magvassy Mihaly Sporthalle“ vor allem im Defensivbereich den Gastgeberinnen ebenbürtig präsentierte und erneut auf eine starke Torhüterleistung von Katja Schülke bauen konnte. Einzig im Angriff blieben zu viele klare Chancen ungenutzt und schlichen sich Fehler im Aufbauspiel ein, welche Györ im Stile einer Spitzenmannschaft sofort hart bestrafte.

„Insgesamt betrachtet war das eine vermeidbare Niederlage, denn wenn wir gerade nach unserem Ausgleich Mitte der zweiten Hälfte unsere Chancen besser genutzt und die Angriffe souveräner ausgespielt hätten, wäre ein Punktgewinn oder vielleicht sogar mehr für uns drin gewesen.“ meint Cheftrainer Heine Jensen am Tag nach dem Spiel und fügt hinzu: „Die beiden Hauptrundenspiele gegen Larvik und in Györ haben gezeigt, dass wir nicht sehr weit von den großen europäischen Spitzenklubs entfernt sind. Wir müssen aber noch lernen, unsere Nervosität in solchen Spielen abzulegen. Nun gilt es, im Training hart an den Dingen weiter zu arbeiten, die uns noch von Vereinen wie Larvik oder Györ trennen, um dann zukünftig nicht nur vor dem Berg stehen zu bleiben, sondern auch darüber zu gehen. Wir nehmen das Positive mit.“

Bereits am kommenden Wochenende reist das Team nach Russland zu Dinamo Wolgograd, wo am Samstag um 12 Uhr deutscher Zeit die dritte Hauptrundenpartie auf dem Programm steht.

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