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HCL-Handballerinnen vor schwerem Auswärtsspiel in Oldenburg

Nach dem emotionalen Sieg im Viertelfinale des DHB-Pokals in Göppingen und der damit verbundenen Qualifikation für das Pokal Final4 Ende April, steht das Team um Kapitänin Karolina Kudlacz nun in der Bundesliga vor der nächsten Bewährungsprobe. Am Sonntag um 16.30 Uhr tritt der HCL in Oldenburg an und als ob die Aufgabe nicht schon so schwer genug ist, kommen nun Personalprobleme hinzu.

Spielmacherin Maura Visser fällt in jedem Fall aus, sie nimmt Antibiotika und liegt mit einer schweren Angina im Bett. Darüber hinaus wird auch aller Voraussicht nach Debbie Bont ausfallen, die einen Todesfall in der Familie hat. Sie durfte selbstverständlich nach Hause fahren und soll nur zum Spiel kommen, wenn sie in der Lage ist zu spielen. „Wir hätten vollstes Verständnis, wenn Sie die Zeit für sich braucht und nicht nach Oldenburg kommt.“ meint Manager Kay-Sven Hähner.

„Es ist wie es ist und so müssen wir es annehmen. Wir werden wieder einige unserer Juniorinnen-Spielerinnen mit in den Kader aufnehmen. Wer genau dabei sein wird, werden wir in den nächsten Trainingseinheiten entscheiden. Egal mit welcher Besetzung wir nach Oldenburg fahren, dort ist es immer verdammt schwer, denn sie haben einen starken Kader mit sehr guten Einzelspielerinnen. Abbingh, van der Heiden, Geschke, Lörper, Kethorn. Allesamt erfahrene Nationalspielerinnen, die ein Spiel entscheiden können. Wir wollen verbissen kämpfen und die sich bietenden Chancen auch nutzen, um dort zu gewinnen, denn das ist unser Ziel.“ gibt Trainer Wieland Schmidt die Richtung vor und sein Trainer-Team-Kollege Max Berthold ergänzt: „Wir müssen dort viel improvisieren, aber die Mädels wissen um was es geht und ziehen schon im Training sehr gut mit, das macht mich optimistisch.“

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