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Hoffnung auf die Hallen-EM 2015

Hoffnung auf die Hallen-EM 2015

Leipzig ist heiß auf Leichtathletik – das haben nicht zuletzt die Erdgas Athletics am vergangenen Samstag gezeigt. Mehr als 3.000 begeisterte Zuschauer erlebten die siebte Auflage des internationalen Meetings – so viel, wie noch nie. Und das die Arena Leipzig ein gutes Leichtathletik-Pflaster ist, haben die Ergebnisse der Erdgas Athletics deutlich bewiesen. Mit zwei Jahresweltbestleistungen, sechs starken Meetingrekorden und acht deutschen Jahresweltbestleistungen konnten so viele Bestmarken wie noch nie bejubelt werden. Und die Leipziger Leichtathletik-Fans dürfen sich in den kommenden Jahren auf weitere hochkarätige Wettkämpfe freuen – schließlich hat das Rekordfestival Appetit auf mehr gemacht.

„Wir sind bestrebt, weitere hochkarätige Wettkämpfe nach Leipzig zu holen. Aus Sicht der Stadt steht fest, dass im nächsten Jahr wieder die Deutschen Hallenmeisterschaften in der Arena Leipzig stattfinden. Außerdem ist es unser Ziel, die Hallen-EM nach Leipzig zu holen. Dafür ist 2015 aus meiner Sicht ein realistisches Ziel. Dabei sind wir in intensivem Kontakt mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband“, blickt Sportbürgermeister Heiko Rosenthal voraus. Der leidenschaftliche Leichtathletikfan, der die zahlreichen Topresultate der Erdgas Athletics von der Bande aus verfolgte.

Mit dem Bau des Werferhauses, das im Mai fertiggestellt werden soll, steht ein weiterer Mosaikstein in der Leipziger Leichtathletik vor der Fertigstellung. „Die infrastrukturellen Voraussetzungen sind in den letzten Jahren deutlich besser geworden. Die Stadt hat damit ihre Hausaufgaben gemacht, jetzt hoffe ich, dass die Athleten nachziehen“, erklärt Heiko Rosenthal. Und tatsächlich fehlen für das vollkommene Leipziger Leichtathletik-Glück noch die Leipziger Weltklasse-Athleten. Neben dem derzeit verletzten Kugelstoßer Peter Sack, Speerwerfer Tino Häber sowie den Hürden-Sprintern um WM-Teilnehmer Alexander John und den aktuell verletzten Thomas Blaschek ist momentan kein Spitzen-Athlet in Sicht. Hoffnung macht die 20-jährige Hürdensprinterin Cindy Roleder, die am Samstag ihre persönliche Bestleistung über 60 Meter Hürden auf 8,15 Sekunden verbesserte und sich berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Karlsruhe in zwei Wochen (27. und 28. Februar) machen kann.

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