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Interview mit Norman Rentsch (37), Trainer des HC Leipzig

Norman Rentsch – Handballtrainer des HC Leipzig mit Herz und Leidenschaft

 

Der HC Leipzig hat in den letzten Tagen, Wochen und Monaten für Schlagzeilen gesorgt. Eine vom Verletzungspech gebeutelte Mannschaft lief als junge „Rumpftruppe“ mit beachtlichen Erfolgen auf. Die Schulden des Vereins wurden der Öffentlichkeit dargelegt. Spielerabgänge wichtiger Leistungsträgerinnen zum Ende der Saison sind zu verzeichnen. Summa Summarum: turbulente Zeiten für den Rekordmeister.

Ende letzten Jahres durfte die Mannschaft von Norman Rentsch auf internationalem Parkett auflaufen. Nachdem sich das Team in der Champions-League Qualifikation durchsetzte, schieden die Leipzigerinnen in der die Gruppenphase aus. Die dadurch bedingte Qualifikation im EHF-Cup sorgte weiterhin für eine Doppelbelastung zur laufenden Bundesliga-Saison. Das dazu kommende- Verletzungspech wichtiger Leistungsträgerinnen, wie Lang, Hubinger und Minevskaja und krankheitsbedingte Ausfälle weiterer Spielerinnen schienen den Kader vorerst vor eine schwierige Aufgabe zu stellen.

Das Team musste ebenfalls im EHF-Cup abdanken. Seitdem liegen Fokus und Konzentration wieder zu 100% auf der Bundesliga. Mit sechs gewonnen Spielen in Folge kann ein positives Fazit gezogen werden.

 

Sportive LE traf sich mit dem Headcoach des HC Leipzig Norman Rentsch (37).

Dieser nahm sich Zeit für ein Interview und bezog ausführlich Stellung zu den ereignisreichen und stürmischen Zeiten beim HC Leipzig.

 

Herr Rentsch, Sie leben Handball.

Das sieht man bei den Spielen, wie Sie sich vor die Mannschaft stellen, sich jederzeit und überall einsetzen.

Aber wie sieht es in Ihrem Inneren aus- bei all den Sorgen, Verletzungen, Abgängen und Diskussionen über Finanzen in der Öffentlichkeit?

Jeder würde aufkommende Zweifel und Sorgen verstehen. Wie gehen Sie mit eventuellen Sorgen um?

 

Rentsch: „Die Sorgen sind ja schon seit längerer Zeit da. Man lernt damit umzugehen. Dass wir uns in der Öffentlichkeit und in der Presse dazu geäußert haben wie die Situation momentan ist und entsprechend auch Tacheles gesprochen haben, tut im Endeffekt allen gut.

Es kursieren keine Gerüchte mehr, man muss sich nicht hinter Aussagen verstecken und schauen, dass man den richtigen Zungenschlag erwischt.

So hat man klare Fronten geschaffen.

Die andere Sache ist, dass wir als Mannschaft extrem eng zusammen gewachsen sind. Es macht unglaublich Spaß mit den Mädels zu arbeiten und sie zu trainieren.

Das Team bekommt ein gutes Feedback, nicht nur sportlich. Die Erfolge vor allem auch wie wir uns z.Bsp. im EHF-Cup präsentiert haben, das hat angespornt. Auch eine Niederlage kann diese Vorteile nicht überdecken.

Das prägt uns enorm. Wir treten als sehr starkes und geschlossenes Team auf und haben eine Menge Spaß miteinander.“

 

 

Ist das Ausscheiden, unabhängig von den Verletzungen einiger Spielerinnen, aus der Champions-League und dem EHF-Cup ohne bitteren Beigeschmack zu betrachten?

Kleines Beispiel.

In der Hinrunde des EHF-Cups verlor Ihre Mannschaft im Schnitt mit -15 Toren. In der Rückrunde waren dies durchschnittlich nur noch – 4 Tore.

Eine Bilanz, die sich sehen lässt.

Zeugt dies von einer klaren Leistungssteigerung Ihres Teams!? Können Sie stolz auf Ihre Mannschaft sein?

 

Rentsch: „Es ist sicherlich so, dass wir in der Anfangsphase sehr viel Lehrgeld bezahlt haben. Vor allem gegen die Französinnen und die Russinnen haben wir eine Tracht Prügel einstecken müssen. Aber ich glaube, auf die Charakteristik der Mannschaft hin, nicht den Kopf in den Sand gesteckt zu haben.

Wir haben versucht, mit unseren Stärken und den Stärken der einzelnen Spielerinnen zu kämpfen. Wir haben uns intensiv heran gearbeitet und nach ihren/unseren eigenen Stil gefunden, vor allem über das Tempospiel, welches uns gegenwärtig charakterisiert.

Wenn man überlegt, dass wir in Ungarn und Frankreich dran waren, vielleicht einen Punkt/ ein Unentschieden zu erreichen, dann ist das schon sehr bemerkenswert.

Selbst mit den knappen Niederlagen können wir sehr gut leben, weil uns bewusst war, dass wir über den EHF-Cup viel lernen, uns herantasten, probieren und dann direkt in der Bundesliga performen wollen.

Wir laufen erfolgreich auf. Deshalb können wir positiv auf der sportlichen Ebene in die Zukunft blicken und auf die nächste aufbauen.“

 

Ihre Mannschaft, „ jung und dezimiert“, hat die Schlagzeilen bestimmt. Was hat den Mädels Auftrieb gegeben?

 

Rentsch: „Die Mannschaft hat sich selber aus der Sache herausgezogen, auch aus der mentalen Belastungssituation. Wir haben irgendwann in der Kabine gesagt, dass wir die Sache nicht immer thematisieren wollen. Das bringt uns nicht weiter.

Wir wollten einfach Spaß am Handball haben und uns vor allen Dingen weiter entwickeln.“

 

Wie schaffen Sie es persönlich die Spielerinnen jedes Mal aufs Neue zu motivieren? Wie haben sie die Mannschaft fit gemacht? Gibt es ein Rezept?

 

Rentsch: „Das hängt damit zusammen, dass die Mädels zielstrebig und geradlinig sind.

Ich möchte mich nicht allzu sehr in den Vordergrund schieben. Sondern eher, dass die Mädels eine tolle Performance abliefern und Bock haben, sich zu entwickeln.

Wir alle versetzen uns in einen Hype hinein, sind locker und gehen mit viel Spaß an die Sache heran.“

 

Es ist auffällig, wie fit und motiviert die junge Mannschaft ist, trotz der Abgänge und Verletzungen, die in letzter Zeit aufgetreten sind. Das Team ist willig, leistungsstark, kämpft enorm und ist variabel im Spiel. Man Spürt den Teamgeist nach außen. Ist dies ein Resultat der Motivation, von Änderungen im Training oder von beidem?

 

Rentsch: „Nein, ich glaube dass das aus der Mannschaft heraus passiert, dass man versucht, die nicht ganz so schönen Sachen außen vor zu lassen. Und sich darauf konzentriert, was einem Spaß macht.“

 

Und wieviel Anteil hat die medizinische Abteilung?

 

Rentsch: „Die Verknüpfung von Trainerteam und medizinischer Abteilung ist ein Qualitätsmerkmal in Leipzig. Der Trainerstab um Max Berthold, Wieland Schmidt, Martin Franz und Marcus Keller, die Zusammenarbeit mit dem St. Elisabeth Krankenhaus und Dr. Knoll sowie mit dem ARZ und den betreuenden Physiotherapeuten Christian Markus und Danilo Menge ist einzigartig. Ein Netzwerk, das eng und intensiv miteinander arbeitet.“

 

Wie sehen Sie die Zukunft? Nicht nur sportlich. Sondern vor allem hinsichtlich der allgemeinen Situation- auf Grund der finanzielle Sorgen, der öffentliche Diskussionen, bei trotzdem sportlichem Aufwind und bei der überragenden großen Unterstützung für den Verein.

 

Rentsch: „Wir befinden uns in einem extremen Spagat. Wir alle, gerade der Verein, haben natürlich in letzter Zeit und in den letzten Wochen sehr viel dafür getan, dass die Wirtschaftlichkeit auf geht.

Trotzdem hat man sich in einem Vakuum befunden, die Mädels vor allen Dingen.

Wir haben unglaubliche Unterstützung von unseren Freunden und Sponsoren erfahren, durch RB Leipzig, aber auch durch andere private Geldgeber und private Unterstützer.

Zusammenfassend und mit all dem positiven Feedback planen wir die Saison, vor allem sportlich normal weiter. Das jetzt unsere Aufgabe.

Den Kader, der sich in den letzten Wochen gezeigt hat, versuchen wir in dieser Form in Leipzig zu halten.

Sicherlich wird es so sein, dass die eine oder andere Spielerin andere Vorstellungen hat und sich vielleicht auch Wege trennen. Aber das ist auch völlig normal.

Ich bin dafür dankbar, dass Minevskaja und Hubinger, welche sich absolut zu dem Verein bekannt haben, bis Ende der Saison Gas geben wollen. Dies ist auch ein Zeichen für die Öffentlichkeit

Ich glaube, dass die Spielerinnen, die im nächsten Jahr bleiben werden, wieder Vertrauen gefunden haben und einfach Lust haben, in einer neuen Rolle beim HC Leipzig zu agieren.

Sie haben in den letzten Wochen unter Beweis gestellt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Dass wir auch als Verein, als Fans, als Sponsoren eine ganz neue und junge Truppe sehen werden, die auf jeden Fall Bock auf Handball hat.

Vielleicht wird auch mal ein Spiel verloren gehen. Aber es wird unheimlich lohnenswert sein, diese Mannschaft zu unterstützen.“

 

Unter Beachtung all dieser Faktoren: Wie formulieren Sie die sportlichen Saisonziele?

 

Rentsch: „Richtung Jahresende ’16/ Jahresanfang ’17 hatten wir ganz schöne Bauchschmerzen. Durch die Verletzungen von Saskia Lang, Anne Hubinger und Shenia Minevskaja, war unser Kader sehr jung.

Für mich wäre es ein Erfolg, mit der Mannschaft einen einstelligen Tabellenplatz im Mittelfeld zu erreichen. Wir sind auf Platz vier. Ich glaube, das ist das absolute Maximum.

Aber wir wollen uns gar nicht unter Druck setzen lassen, sondern eher die Entwicklung der einzelnen Spielerinnen fokussieren. Da wird auch vielleicht mal ein Spiel weggehen, was tatsächlich punktewirksam, aber für uns einfach zukunftsträchtiger ist, um nächstes Jahr auf einem besseren Level zu stehen.

Mehr nicht.“

 

Wie soll der Abgang der National-Spielerinnen kompensiert werden?

 

Rentsch: „Momentan kann man nicht von einer Kompensation sprechen.

Die jungen Spielerinnen haben sich ihren Stellenwert erarbeitet. Ich glaube, dass viele Spielerinnen wie Nele Reimer, Nele Kurzke und Tamara Bösch ein ganz anderes Niveau erreichen und eine Alternative mit ganz anderen Fähigkeiten darstellen können. Das wollen wir herauskitzeln und die Spielerinnen weitestgehend unterstützen.

Dass man eine Spielerinn 1:1 ersetzen oder austauschen kann, das ist nicht der Weg in Leipzig. Sondern wir kommen über die Entwicklung und die stetige Arbeit. Wir ruhen uns nicht aus. Wir müssen uns sehr viel im Trainingsbereich erarbeiten und wollen später eine stetige Leistung abrufen.“

 

Wie steht es um den Kader?

Ist ein Einkauf von weiteren Spielerinnen avisiert und oder soll aus dem Juniorteam geschöpft werden!?

 

Rentsch: „Sicherlich haben wir vier Abgänge in dieser Saison zu verzeichnen.

Luisa Schulz hat uns im Oktober verlassen, dann Katja Kramarczyk, zum Ende der Saison Anne Hubinger und Shenia Minevskaja. In Summe vier Spielerinnen, welche auch Leistungsträgerinnen sind.

Auf dem aktuellen Mannschaftsfoto sind neun oder 10 Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs. Und dieses Jahr haben wir wieder zwei 16-jährige in den Bundesligakader integriert. Wir schauen, welches Spiel wirklich Sinn für sie macht. Ob sie mit auf der Bank sitzen oder eher ein Spiel im Junior-Team absolvieren um sich persönlich zu entwickeln. Es wird in der Zukunft so sein, dass viele Spielerinnen aus dem Junior-Team den Schritt in die Bundesliga absolvieren werden.

Aber wir müssen auch gucken, auf welchen Positionen wir noch Bedarf haben und es nicht allein über den Nachwuchs regeln können und welche Lösungen es auf dem Markt gibt.“

 

Sie sind seit 2014 beim HCL dabei und arbeiten schon 12 Jahre als Trainer

 

Rentsch: „… 2005 habe ich angefangen, ’17 haben wir jetzt, das sind 12 Jahre, ganz schön alt schon!   (lacht herzlich…)

 

Macht das Trainerdasein generell Spaß? Sie sind mit Herzblut dabei und zeitweise sehr impulsiv während laufender Spiele.

 

Rentsch: „Ich bin froh, dass der Verein und formal auch Kay-Sven Hähner mir die Möglichkeit gegeben hat, hier in Leipzig Trainer zu sein. Es gibt keine bessere Möglichkeit trainingstechnisch eine Mannschaft zu betreuen.

Wir sind alle Sportler und Sport bedeutet in der Halle Vollgas zu geben und das machen wir auch alle sehr gut. Die Bedingungen, die wir haben, kann man sich nicht besser wünschen. Mir ist es wichtig, dass wir den Sport hier ausleben.“

 

Was nehmen Sie für sich aus den letzten Jahren hier als Entwicklung mit?

 

Rentsch: „Kein Trainer sollte dazu neigen im Handball und bei der Menschenführung abzuschließen. Man kann sich immer weiter entwickeln, man wird sich immer weiter entwickeln.

Ich habe vor 12 Jahren unter Maik Nowak, als Co-Trainer in Aue angefangen und bin dann schnell meinen eigenen Weg über die dritte Liga im männlichen Bereich in Pirna gegangen. Ich habe dabei viele Erfahrungen gemacht, gute und in einigen Dinge auch nicht so gute, die aber trotzdem auch dazu gehören.

Es gab viele prägende Schritte positiv, wie negativ, die mich an dem jetzigem Punkt ankommen lassen. Aus den Dingen, die man erfahren hat, möchte ich entsprechend gute Rückschlüsse ziehen.

Aber ich bin noch sehr jung als Trainer und kann und möchte noch viel lernen.

 

Was schätzen Sie an der Stadt und Sportstadt Leipzig?

 

Rentsch: „Leipzig ist eine sehr schöne Stadt. Wir freuen uns, dass wir hier sind und dass ich hier arbeiten kann.

Bedingt dadurch, dass ich zwischen Erzgebirge und Leipzig immer ein bisschen pendle, habe ich noch nicht so extrem viel hier gesehen. Aber, ich halte mich hier gern hier auf. Ich glaube, die Stadt bringt alles mit, was man für ein gutes und vollkommenes Leben benötigt- Kultur, Sport und eine tolle Landschaft.“

 

Können Sie sich vorstellen generell in Leipzig heimisch zu werden mit Ihrer Familie!?

 

Rentsch: „Doch, das ist eine Option. Aber andererseits fühle ich mich sehr wohl, dort wo ich bin. Ich glaube, dass ich dort einen guten Ausgleich zum hektischen Alltag finde. Ich mag sehr die Natur, was ich mir momentan nicht in der Stadt vorstellen kann.

Vielleicht später zu zweit.“

 

Im Hinblick auf den gestrigen Abend stand ein besonderes Spiel an:

Katja Kramarczyk stand für Bayer Leverkusen im Tor. Sie kennt die Spielweise des HC Leipzig und hat den Verein 8.5 Jahre überragend unterstützt.

Wie war Ihre Erwartungshaltung?

 

Rentsch: „Wir können die Entscheidung, die sie getroffen hat, akzeptieren. Es ist nachvollziehbar und verständlich. Von daher haben wir uns gefreut, dass wir sie wieder in Leipzig sehen konnten.

Sicherlich ist die Allgemeinsituation, dass sie für eine andere Mannschaft spielt schon anders und eigenartig, aber auch eine gewisse Motivation für alle gewesen. Insbesondere für sie, die es ihrem ehemaligen Verein und ihren neuen Team-Kolleginnen zeigen wollte.

Sie wurde gestern sehr herzlich aufgenommen und willkommen geheißen. Und es hat einen tollen Abschied geben, der sich nach 8.5 Jahren gehört.

Wir haben uns im Endeffekt auf dieses Bundesliga-Spiel konzentriert, wollten uns bestmöglich zeigen und natürlich auch gewinnen. Wir wussten, dass dieses Spiel von vornherein kein Selbstläufer wird und wir viel investieren müssen, um am Ende als Sieger vom Parkett zu gehen.“

 

Zum Schluss ein Ausblick:

Wie beurteilen Sie das Kräfteverhältnis in der Bundesliga? Wie die Entwicklung und die Zukunft ? Gibt es einen klaren Favoriten? Wird es nochmal spannend werden?

 

Rentsch: „Ich habe uns vor der Saison, als wir noch mit voller Kapelle unterwegs waren, in der Jäger-Position gesehen.

Die Mannschaften THC, Bietigheim und Metzingen werden den Meistertitel unter sich ausmachen. Momentan hat Bietigheim einen klaren Vorsprung. Aber die Rückrunde hat erst begonnen. Alle drei Mannschaften werden auch noch weiterhin eine Doppelbelastung haben. Da wird man schnell sehen, wer so eine Doppel- oder Dreifach-Belastung (sie spielen auch noch im DHB-Pokal) verkraften kann, welche Mannschaft das schneller abschirmen kann.

Der große Favorit ist Bietigheim. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass Metzingen eine Mannschaft ist, die wieder zurückkommen kann.“

 

Wen Sie drei Wünsche frei hätten, wie würden diese aussehen?

 

Rentsch: „Es ist natürlich so, dass Handball ein wunderschöner Sport und mein Beruf ist und ich das alles mit Herz mache.

Das Allerwichtigste ist- das ist so plakativ daher gesagt, aber da kann ich ganz gut darüber sprechen- die Gesundheit. Das würde ich mir am meisten wünschen für meine Familie… Für alle eigentlich.

Das ist für mich ein sehr hoher Luxus im Leben. Das ist der einzige Wunsch. Bei allem anderen haben wir die Möglichkeit, selber daran beteiligt zu sein und daran zu arbeiten.

Ich habe nur diesen einen Wunsch!“

 

 

Vielen Dank, für das Interview und die offenen Antworten, Hr. Rentsch!

 

 

 

Interview: Stephanie Riedel

 

 

 

 

 

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