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Judo: „1. Bundesliga – Leipzig´s neuer Anstrich“

Die Vorfreude beim Team auf den ersten Heimkampf in der neuen Saison steigt mit jeder Minute. Dabei wollen sie dieses Mal nicht nur AUF, sondern auch NEBEN der Matte den Beweis erbringen, dass sie es drauf haben und ein gewaltiges Feuerwerk abbrennen.
Schon immer waren die Leipziger Judoka dafür bekannt, viel in Eigeninitiative zu organisieren. Doch seit dieser Saison manövrieren die Männer von Henry Hubert das große Schlachtschiff namens „Bundesliga in Leipzig“ praktisch im Alleingang – ein absolutes Novum im deutschen Judosport. Dafür teilten sich die Jungs gruppenweise, ihren persönlichen Stärken entsprechend, den verschiedenen Bereichen (wie beispielsweise Logistik, Öffentlichkeitsarbeit, Promotion) zu.
Doch noch weitere Neuerungen sollen an dem Tag dem Publikum präsentiert werden. Schließlich wurde das Motto zum Kampftag: „Leipzig´s neuer Anstrich“, nicht ganz zufällig gewählt. Unter anderem werden zwei neue Stimmen die Ohren der Zuschauer beglücken. Der Unternehmensberater Lars Schmidt (früher selber im Kader des JCL Bundesliga Teams) und der ehemalige Ringer Sascha Röser (bereits Hallensprecher bei den Handballern des SC DHFK Leipzig) bilden dabei das neue sympathische Moderatoren-Duo.

Des Weiteren müssen sowohl Kämpfer als auch Zuschauer in diesem Jahr wieder mit einem neuen bzw. erweiterten Regelwerk klar kommen, welches für Spannung sorgen wird. Dabei helfen Ihnen unser neues Moderations-Duo sowie der Nachwuchssportler bei der Aufklärung.
Auch die gustatorische Wahrnehmung soll neuen Reizen ausgesetzt werden, so steht uns mit dem Gastronom Stottmeister ein neuer Catering-Service zur Verfügung.
Mit Trikot.com konnten wir einen starken Partner im Bereich Merchandise dazugewinnen. Von nun an kann man unsere Fan-Artikel direkt über den neuen Online Shop schneller bestellen. Dabei werden wir euch nach und nach neue tolle Fanartikel präsentieren.
Mit Philipp Kirschner (PK Fotografie) konnte man einen weiteren talentierten Sportfotografen ins Boot holen.
Einen ersten Vorgeschmack auf sein erstaunliches Können bekamen alle Fans unserer Facebook-Seite bereits im Nachgang der Pressekonferenz zu sehen. Ihr könnt also auch auf fantastische Momentaufnahmen gespannt sein.Doch auch auf frisches Blut darf man sich in diesem Jahr freuen. Während erfahrene Kämpfer wie Manuel Viehweg ankündigten ihre letzte Saison kämpfen zu wollen, dürfen in diesem Jahr einige Junioren und Nachwuchskämpfer erstmalig Bundesliga-Luft schnuppern.

Die Neuen im Leipziger Team sind namentlich:
-66kg: Tom Wuttke
der gebürtige Leipziger kämpfte zuvor bei 2.Liga Meister Spremberg in der Nordstaffel, trainiert aber schon seit Jahren täglich mit den Leipzigern in einer gemeinsamen Trainingsgruppe

-73kg: Torben Kramer
das „Nordlicht“ aus Schwerin verlegte 2013 seine Wohnsitz wegen seines Sport-Studiums nach Leipzig

-81kg: Robert Uniewski
der Nachwuchssportler wurde im Jahr als Udo Quellmalz Olympiasieger wurde in Magdeburg geboren

-100kg: Danny Hanke
der Junioren Nationalmannschaftskämpfer steht erstmals auch im Bundesliga-Kader, er ist die Ruhe vor dem Sturm

+100kg: Anton Krivicji
belegte dieses Jahr Platz 3 bei der deutschen Meisterschaft u21 und sollen in den nächsten Jahren zum schweren Brocken in Leipzig werden
Doch auch der Gegner ist „neu“. Der Judoclub aus der Opelstadt Rüsselsheim gewann im letzten Jahr die 2. Liga (Staffel Süd) und ist somit verdientermaßen zurück im Judo-Oberhaus. Am letzten Kampftag der Bundesliga-Saison 2011 – genauer gesagt beim legendären letzten Kampf von Henry Hubert – trafen die beiden Mannschaften letztmalig aufeinander. Damals gab es einen knappen Sieg für die Leipziger. Seit diesem Tag verbindet beide Mannschaften tiefe Sympathie und Wertschätzung. Damals lobten die Kämpfer aus Rüsselsheim die Leipziger Veranstaltung in den höchsten Tönen und sprachen, trotz ihrer Niederlage, von einem tollen Kampftag mit Gänsehaut. Begeistert von den Leipziger Heimkämpfen übernahmen die Judoka aus dem Rhein-Main-Gebiet das „Leipziger-Modell“ und entwickelten fleißig weitere Ideen. Mit viel Eigeninitiative und Engagement erreichten sie dabei Zuschauerzahlen (stets um die 1.000), welche sich die großen Erstligavereine (ausgenommen Leipzig) nur wünschen. Damit prägte Rüsselsheim die 2. Bundesliga wie kein anderer Verein.
Wer jetzt denkt, die Hessen wollen nur einen einjährigen Besuch in Liga 1 veranstalten, der liegt meilenweit daneben. Denn wie man aus ihrer Kämpferliste sehen kann, haben sie sich verstärkt um zum Angriff zu blasen. Hier ein kurzer Auszug der Bekanntesten Kämpfer und Neuzugänge in der Aufstellung des 2. Liga-Meisters. Die detaillierte Kämpferliste findet ihr hier.

Judo Club Rüsselsheim e.V.:

60kg:
Yung Gascard (BEL)
6x belgischer Meister
Victor Garcia Osado (ESP)
amtierender 2-facher spanischer Meister
Lukhumi Chkhvimiani (GEO)
georgischer Meister 2013

66kg:
Nicolas Wachter
Bronze Swiss Open 2014
Pedro Diaz (ESP)
EM Bronze 2008, 3x portugiesischer Meister
Frank Conrad (GER)
Deutscher Meister 2008, Silber 2012, Bronze 2013

73kg:
Lloyd Manning (IRL)
4x irischer Meister
Manuel Müller (GER)
ehemaliger Nationalmannschaftskämpfer ; 6-facher Medaillengewinner bei deutschen Meisterschaften
Tobias Schirra (GER)
Punktegarant 2.Liga, 5.Platz Deutsche Meisterschaft 2014

81kg:
Danny Williams (GBR)
britischer Meister 2011
Owen Livesey (GBR)
4x britischer Meister
Ushangi Margiani (GEO)
U21 Weltmeister (Team) 2013 ; Georgischer Vize-Meister 2013
Eduard Trippel (GER)
Deutscher Meister U18 und nominiert für die EM

90kg:
Florian Germroth (GER)
2009 & 2010 Vize-Deutscher Meister (Einzel) / mehrfacher Deutscher Meister & Europapokalsieger mit dem TSV Abensberg
Dominic Hofmann (GER)
Bronze Deutsche Meisterschaft 2008, Punktegarant 2. Liga

100kg:
Philip Awiti-Alcaraz (GBR)
4x britischer Meister, Gold EuropaCup Sarajevo 2014
Giorgi Nozadze (GEO)
georgischer Meister 2012, U21 Vize-Europameister 2010
Guram Tushishvili (GEO)
U17 Weltmeister 2011, U21 Europameister 2013, georgischer Meister 2013
+100kg:

Revaz Chikoidze (GEO)
mehrfacher Weltcup Medaillengewinner

Schon eine Woche später am 24.05.2014 kommt der Serienmeister und amtierende Europapokalsieger TSV Abensberg mit seiner Weltauswahl in die Messestadt.
Auch an diesem 2. Heimkampf wollen und müssen die Leipziger neue Wege gehen. Leider steht ihnen an diesem Samstag die „Grube-Hölle“ nicht zur Verfügung. Da die Stadt Leipzig keine akzeptable Alternative anbieten konnte und die Gäste aus Bayern unserer Bitte auf die Verschiebung um einen Tag auf den Sonntag partout nicht entsprechen wollten, muss der Kampf nun in der kleinen Arena stattfinden. Aus rechtlichen Gründen darf hier jedoch leider nur ein minimaler Teil der üblichen Zuschauerzahl Platz finden, was uns sehr Leid tut. Hinzu kommt das der organisatorische Aufwand für das Team neben dem täglichen Training sowie dem Studium/Job doch sehr erheblich ist. Nach 2 Bundesligakämpfen hintereinander und der Organisation eines unvergesslichen Heimspektakels am 17.05. haben wir dementsprechend leider keine Ressourcen mehr um am 24.05 in der kleinen Arena nochmal in diese Dimensionen vorzupreschen.

Das bedeutet aber nicht dass wir kampflos aufgeben! Im Gegenteil wir werden alles geben um es Abensberg so richtig schwer zu machen.
Um trotzdem all unsere Fans glücklich zu machen, haben wir uns folgendes überlegt. Der Kampftag am 24.05. wird ausschließlich für unsere Club 300 Mitglieder zugänglich sein (dabei gibt es noch ein paar Restplätze hier. Dies ist ein Dankeschön für eure Treue und Unterstützung! Für alle anderen Fans, die nicht die Möglichkeit haben in der kleinen Arena dabei zu sein haben wir einen Online Live-Stream organisiert.
Und nein ihr müsst hier nicht alleine zu Hause gucken sondern der La Playa Beach Club wird euch exklusiv diesen Judokampf in sonniger Atmosphäre auf vier Großbildschirmen präsentieren. Das bedeutet ihr müsst keinen Kampf verpassen, könnt zusammen mitfiebern und am Ende mit der Mannschaft auf der Aftershowparty im La Playa Beach Club feiern.
P.S.: auch die Fußballfans kommen nicht zu kurz, denn nach dem Judokampf wird das CL Finale im La Playa live übertragen.

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