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Judo: Erste Bundesliga – Leipzigs neuer Anstrich

Eine Bronze Medaille! Für die meisten unfassbar, für viele kaum vorstellbar: Der JCL erreichte in der Saison 2013 nicht nur die selbstgesteckten Ziele, die Kämpfer erlebten über alle Erwartungen hinweg eine unglaublich emotionale und erfolgreiche Saison.

Im Jahr 2014 wollen die Leipziger Judoka den Schwung mitnehmen und auch in der neuen Saison, wie immer, Vollgas geben.

Ständige Veränderungen gehören zum Leben dazu. Und auch beim Judoclub Leipzig bleiben diese Veränderungen nicht aus. Der langjährige Manager Paul Staroste zieht sich von nun an zurück um sich mehr seiner Familie und seinem Job zu widmen. Er wird sich jedoch im Bereich Sponsoring weiter für die Mannschaft engagieren und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Denn die Mannschaft versucht den Ausfall Starostes mit Eigeninitiative und Authentizität zu kompensieren. So organisiert sich ab nun das Team von selbst. Um die Belastung hierbei zu verteilen übernehmen die einzelnen Kämpfer eigene Aufgabenbereiche. Vom Marketing, über Eventorganisation, bis hin zur Promotion werden die Judoka ihr Team  ein weiteres Jahr durch die 1. Bundesliga führen.

Zum Wandel gehören auch die sportlichen Veränderungen innerhalb des Teams. So wird der bisherige Teamkapitän Robert Gess sein Amt weitergeben, da er beruflich sehr eingespannt ist. Die Mannschaft ist dankbar für seinen Einsatz in den letzten Jahren. Als Nachfolger wählte das Team des JCL den immer 120% gebenden Norbert Fleischer. Zusammen mit Simon Yacoub übernimmt er auch die Hauptkoordination im Bundesligageschehen.

2014 wird also ein Jahr der Veränderungen beim JCL. Die umgestellte Organisations-Struktur wird neben Studium bzw. Beruf, Familie und täglichem Training eine große Herausforderung für die Mannschaft. Dennoch ist man es gewohnt, dass der JCL immer sein Bestes gibt und nun auch neben der Matte versuchen wird, den Fans, dem Publikum und allen treuen Anhängern des Vereins eine unbeschreibliche Saison zu bescheren.

Mit jungen wilden Nachwuchskämpfern, wie  Tom Wuttke, Torben Kramer, Robert Uniewski, Danny Hanke und Anton Krivickij verstärkt sich die Mannschaft außerdem in der kommenden Saison. Dafür gehen langjährige Wegbegleiter und Freunde sportlich nun einen anderen Weg. In diesem Jahr haben Johannes Herzig, Robert Conrad und Frank Dedek das Team aus verschiedenen Gründen verlassen. Allerdings hängen sie die Judo-Jacken Gott sei Dank nicht an den Nagel und kämpfen für verschiedene 2. Liga Vereine weiter.

Erstklassig bleiben! So lautet auch dieses Jahr wieder das Ziel des JCL. Dass dies keine Träumereien sind, hat die Mannschaft im letzten Jahr bereits eindrucksvoll bewiesen. Dennoch wird es kein leichter Weg. Das Leistungsniveau hat sich auch bei den anderen Vereinen durch namenhafte Kämpfer-Zugänge enorm gesteigert. Doch Namen wie Igor Wandtke und Alexander Wiczachak machen den Leipzigern keine Angst. In der 1. Liga ist der JCL deutschlandweit das einzige Team das täglich mit fast allen Mannschafts-Kämpfern gemeinsam trainiert. Die Geheimwaffe liegt hier also im Teamgeist und dem Herzblut jedes einzelnen Kämpfers.

Doch nicht nur die Mannschaft alleine kann die Saison-Ziele erreichen. Einen großen Teil tragen die Fans dazu bei. In der Vergangenheit schon oft erlebt, pushen sie das Team und geben ihm Kraft und Mut bei den Kämpfen. Dafür möchten die Judoka auch in diesem Jahr wieder neue Highlights und Überraschungen für ihre Fans bereithalten. Nach dem Motto „Leipzigs neuer Anstrich“ darf man gleich beim ersten Heimkampf gespannt sein auf viele Neuerungen.

Veränderungen sind unser ständiger Wegbegleiter, doch „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“ (Franz Kafka)

Quelle: JC Leipzig
Foto: PK

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