Sportive LE Background

Kampf der Favoriten – RB Leipzig empfängt Eintracht Braunschweig

Braunschweig also – der Bundesligaabsteiger aus Niedersachsen ist am Samstag zu Gast in der RedBull-Arena. Der unter den Zweitligatrainern häufig als Aufstiegsfavorit gehandelte Traditionsclub möchte den „Roten Bullen“ nicht nur das erste Saison-Gegentor einschenken. Auch etwas Zählbares in Form von Punkten möchte man mitnehmen. Das scheint dringend notwendig, will man nicht frühzeitig den Kontakt zur Spitze verlieren.

Vier Punkte aus vier Spielen stehen bei den Löwen erst zu Buche. Dennoch gehen sie mit ihren gefährlichen Spitzen und aktiven, unberechenbaren Außenverteidigern leicht favorisiert in dieses Duell. Ein Spiel für das bis Mittwochabend bereits mehr als 20.000 Karten im Vorverkauf abgesetzt wurden.

Alexander Zorniger sieht beide Mannschaften auf Augenhöhe,  wobei die Eintracht ihrerseits natürlich auf ein erhebliches Mehr an Zweitligaerfahrung bauen kann. Positiv: Terrence Boyd, die us-amerikanische Torkanone ist bereits wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Ein Einsatz gegen die Braunschweiger käme aber wohl noch zu früh.  Ebenso verzichten muss der Trainer nach dessen gelb/roter Karte aus dem Spiel beim FSV Frankfurt auf Mittelfeldmann Clemens Fandrich. Und mit dem Fragezeichen hinter’m Einsatz Joshua Kimmichs, darf auch über die taktische Ausrichtung des bisher noch ungeschlagenen Aufsteigers aus der Sachsenmetropole gerätselt werden.

Fest scheint zu stehen, dass mit Tim Sebastian und Marvin Compper ein absolut erfahrenes Duo die Innenverteidigung übernehmen wird. Sebastian erwartet dabei, dass auf beide eine Menge Arbeit zukommen wird, die Niedersachsen mit vielen langen Querpässen das Spiel verschieben werden und so zum Erfolg gelangen wollen.

Es ist also angerichtet: keiner im Lager der RotenBullen wird diesen Gegner, der die Länderspielpause ebenso wie RB zu einem Testspiel (23:0 Sieg gegen Kreisligist DJK-SG Zeilsheim) nutzte unterschätzen. Und wenn die Leipziger am Ende ein Tor mehr erzielen als die Mannen aus Braunschweig, darf sicher auch Benjamin Bellot mal wieder hinter sich greifen, den Zweitligarekord, des am längsten unbezwungenen Torwarts hat er bereits inne.

André Riebe/Bernhard Schroschk

Ihre Kommentar