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Karriereende: „Der sportliche Höhepunkt ist erreicht.“

Der Olympiasieger von 2004 sowie Silber- und Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele von 2008 tritt mit sofortiger Wirkung vom Leistungssport zurück. „Irgendwann ist dein Zenit erreicht. Bei mir ist es jetzt soweit. Ich bin jetzt der Privatmann Gille und das ist auch gut so“, erklärte der 33-jährige Athlet auf der heutigen Pressekonferenz. Damit endet auch die Zeit der Doppelbelastung von Sport und Beruf.

Seit den Olympischen Spielen von Peking sei der Entschluss gereift, sich ganz auf die berufliche Entwicklung zu konzentrieren. Wenn alle Pläne aufgehen, wird Christian künftig bei der Berufsfeuerwehr Leipzig tätig sein. Darüber hinaus bleibt der Ex-Kanute auch seinem Sport erhalten: So wird sein handwerkliches Wissen künftig bei der Weiterentwicklung von Rennbooten und der Weiterentwicklung des „Gille-Paddel“ zum Einsatz kommen. „In den vielen Jahren im Leistungssport habe ich viele gute und weniger gute, erfolgreiche und weniger erfolgreiche Momente erlebt. Aber die Zeit als Kanu-Rennsportler, die vielen Erfahrungen und Erlebnisse möchte ich nicht missen“, so Gille. Er bedankte sich bei seiner Familie, seinen Freunden und den zahlreichen Förderern, die ihn in seinem Streben an die und in der Weltspitze unterstützt haben. Dabei hob er besonders das Engagement seiner Partner Olympiastützpunkt Leipzig, der OSL Olympia-Sport Leipzig GmbH, seinem Verein SC DHfK Leipzig, der Peugeot Sachsen GmbH und der Messeprojekt GmbH heraus. „Nur durch das perfekte Zusammenspiel aller Partner, der privaten und auch der wirtschaftlichen, konnte ich so erfolgreich sein.“

Gille begann im Alter von zehn Jahren mit dem Kanu-Rennsport. Im Jahre 1997 gelang ihm mit der Goldmedaille im CII über 200 m bei der Weltmeisterschaft in Kanada der Durchbruch. Seither gewann er bei Olympischen Spielen einen kompletten Medaillensatz sowie weitere Europa- und Weltmeistertitel.

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