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L.E. Volleys heiß auf ersten Heimsieg

Sonntag, 20.11.2011. 16.00 Uhr. Heimspiel in Leipzig, Sporthalle Brüderstraße. Gegner: VC Eintracht Mendig. Das sind die Eckdaten für das Bundesligateam der L.E. Volleys. Nach vier Anläufen soll endlich der erste Sieg vor heimischem Publikum her. Eine schwere Aufgabe, auch wenn es in der Partie diesmal nicht Tabellenführer Mendig gegen Tabellenzweiten Leipzig heißt, wie noch bei der letzten Begegnung der beiden Kontrahenten im März 2011. Momentan rangieren die L.E. Volleys auf Platz 7, der Vorjahresmeister Mendig gar auf Platz 12 der Tabelle. Beide Teams brauchen die Punkte dringend. „Wir haben wieder mal einen guten Anfang gemacht, ich hoffe, dass das Team diesmal das Selbstvertrauen mitnehmen und sich auch im nächsten Spiel so präsentieren kann. Unsere Fans und Zuschauer haben es sich verdient“, sagte Leipzigs Trainer Steffen Busse nach dem Auswärtssieg gegen die VSG. Coburg/Grub. Für das Spiel seines Teams in Coburg fand Busse lobende Worte. Weniger Eigenfehler, mehr Druck, cleveres Spiel waren Garanten für den Sieg. Ohne einen seiner Akteure hintenan stellen zu wollen, hob er das Debüt von Christopher Niels Käpernick hervor, der sich nach einer Verletzung bestens in die Mannschaft integrierte.

Als entscheidenden Knackpunkt für die kommende Aufgabe sieht er, dass das Team genauso mannschaftlich geschlossen und leidenschaftlich agiert wie auswärts. Unter dem Motto „Einer für alle und alle für einen“ will man mit einem Heimsieg endlich einen nachhaltigen Aufwärtstrend begründen. Im Spiel gegen den VC Eintracht Mendig kann Busse erstmals auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Nach seiner langwierigen Verletzung steht auch Eder Pinheiro im Aufgebot. Schon seit mehreren Wochen wieder im Training, gaben die Ärzte nun grünes Licht für die Rückkehr des Außenangreifers auf das Bundesligaparkett. „Wir sind froh, dass Eder wieder fit ist. Wie wichtig er für das Team ist, haben die letzten Wochen seiner Abwesenheit auf dem Parkett gezeigt“ freut sich Busse. Der Gegner VC Eintracht Mendig ist schwer einzuschätzen. Der Vorjahresmeister hat mit fehlenden Alternativen zum Beispiel im Zuspiel zu kämpfen, die auch von herausragenden Spielern wie Niklas Rademacher und Sven Dick nicht immer kompensiert werden können. In guten Spielen fehlte manchmal nur das Quäntchen Glück und Gelassenheit zum Sieg. Zudem drückt nun die Last von fünf aufeinanderfolgenden Niederlagen. Ein angeschlagener Löwe also, der da am Sonntag bei den L.E. Volleys zu Gast ist. Eins ist sicher: Eine Serie wird reißen. Die L.E. Volleys werden alles dafür tun, dass es die eigene ist.

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