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L.E. Volleys: Leipziger Zweitligavolleyballer gewinnen Heimspiel gegen TG Rüsselsheim

L.E. Volleys: Sieg Nummer 6 nach 7 Spielen

Leipziger Zweitligavolleyballer gewinnen Heimspiel gegen TG Rüsselsheim

 

Die L.E. Volleys mussten nach dem Pokalkracher vom vergangenen Mittwoch nun am Samstag wieder im Liga-Alltag bestehen und hatten in heimischer Brüderhalle die TG Rüsselsheim zu Gast. Die Stimmung nun hoch zu halten und an die Leistung des Pokalspiels anzuknüpfen, war dabei eine hohe Bürde, der die L.E. Volleys nicht in allen Belangen gerecht werden konnten. Dennoch gewannen sie vor 355 Zuschauern nach 94 Minuten noch recht deutlich mit 3:1. (25.22/25:14/16:25/25:13)

 

Im Vordergrund der Partie stand, allen Spielern möglichst viel Spielpraxis zu verschaffen und so startete Steffen Busse in neuer Aufstellung, brachte von Anfang an Hannes Müller und Marvin Freese ins Spiel, die in ihren Einsätzen der vergangenen Partien überzeugten. Doch es war der Wurm drin, nicht alles klappte zu Beginn und so geriet das Busse-Team schnell in einen leichten Rückstand. 5:8 und 14:16 zu beiden technisches Auszeiten. Doch der in diesem Spiel überragend agierende Erik Wichert wusste immer wieder seine Angriffe im Feld der Rüsselsheimer Gäste zu versenken. Kapitän Jan Günther punktete zuverlässig im Block oder über die Mitte und so konnten die Leipziger den Satz am Ende noch mit 25:22 gewinnen.

 

Die Trendwende aus der Endphase des ersten Satzes hielt an. Die Laufwege waren geklärt und das Team harmonierte im zweiten Durchgang wie gewohnt auch in dieser Aufstellung. Denn Steffen Busse sah keinen Grund, Einwechslungen vorzunehmen, schenkte seinen Akteuren das Vertrauen. Dass sich dies so bezahlt machen würde, war nicht zu erwarten. Wie schon im Pokalspiel begaben sich die L.E. Volleys in einen Rausch und punkteten ein ums andere Mal. 8:2, 16:8 die mehr als deutlichen Satzstände zu den technischen Auszeiten. Und diesen Vorsprung konnten die Volleys bis ins Finale bringen. Mit 25:14 machten sie den Sack überdeutlich zu.

 

Doch Rüsselsheim wäre nicht Rüsselsheim, wenn es das bereits gewesen sein sollte. Das Team von Trainer Ferradàs drehte noch einmal deutlich auf, bot Gegenwehr. Auch die vier Einwechslungen von Steffen Busse konnten hier nichts ändern. Ins Spiel kamen Sebastian Hähner, Christoph Rascher, Roman Metelskiy und Jannick Kühlborn. Doch es war nicht etwa eine Schwäche auf dem Leipziger Feld, sondern eine wie ausgewechselt spielende Rüsselsheimer Mannschaft, die sich für den deutlichen Satzverlust aus Durchgang zwei zu revanchieren schien. Die schnell herausgespielten Vorsprünge von Rüsselsheim (4:8, 9:16) konnten die Leipziger zu keinem Zeitpunkt egalisieren und verloren den Satz deutlich mit 16:25.

 

Steffen Busse vertraute seinem Team, nahm keine wesentlichen Veränderungen an der Mannschaft vor, startete mit ähnlicher Aufstellung aus dem dritten, verlorenen Satz und wurde belohnt. Leipzig konnte den Rüsselsheimern endgültig den Zahn ziehen. Eine schnelle Führung beim 8:4, die dann bis Richtung Satzende und zum 25:13 weiter ausgebaut werden konnte und noch einmal allen Akteuren einen wichtigen Spieleinsatz bot.

 

Drei Punkte für Leipzig und die Erkenntnis, dass neue Aufstellungen zwar ein wenig Sand ins Getriebe bringen können, aber am Ende die Rohre nur noch mehr freiputzen. Eine echte Ersatzbank gibt es nicht, denn jeder im Team ist aktuell für den Aufstellungszettel eine echte Alternative. Gut zu wissen.

 

Am kommenden Wochenende steht eine anstrengende Dienstreise für die L.E. Volleys an. Samstag spielen sie in Stuttgart und reisen dann nach Friedrichshafen, wo sie am Sonntag gegen die Volley-Youngsters an Netz müssen.

 

Manfred Wiesinger

Präsident

0170/2112898

manfred.wiesinger@le-volleys.de

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