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L.E. Volleys: Sieg gegen bärenstarkes Friedrichshafen

Leipziger Zweitligavolleyballer gewinnen 3:1 gegen den Volleyball-Nachwuchs und sind nun Tabellenführer

Im zweiten Wochenendspiel in der Ferne gewinnen die L.E. Volleys nach hart umkämpften 101 Minuten 3:1 (26:24/20:25/25:23/25:19) und erreichen damit die Tabellenspitze der zweiten Bundesliga-Süd.

Nach dem deutlichen Sieg der L.E. Volleys am gestrigen Samstag gegen Stuttgart, merkte man einzelnen Spielern dann doch die Anstrengung des Doppelspieltages an. Es ging nicht so frei in den ersten Satz, wie man in Stuttgart noch aufgehört hatte. War das Spiel noch beim 11:11 ausgeglichen, zogen die Stuttgarter dann für einen Moment davon und Leipzig lag mit 17:20 zurück. Letztlich zeigte sich hier, wie in den dann noch folgenden Sätzen ein unbändiger Einsatz- und Siegeswille im Team, mit dessen Hilfe es gelang, zwischenzeitliche Formtiefs einzelner Spieler auszugleichen. Mit 26:24 gewannen die L.E. Volleys den Auftaktsatz des Spiels.

 

Die aufsteigende Formkurve der Friedrichshafener machte sich im zweiten Satz deutlich bemerkbar und Leipzig unterliefen deutlich zu viele Fehler im Aufschlag, aber auch in der Annahme. Die Konsequenz war ein ungefährdeter Satzgewinn mit 20:25 für Friedrichshafen. 1:1 nach Sätzen.

Der dritte Satz begann ausgeglichen, wobei die Leipziger sich immer wieder kleinere Vorsprünge herausarbeiten konnten. Insbesondere in diesem Durchgang machte sich eine starke Libero-Leistung von Henry Glöckner bezahlt, der während des gesamten Spiels eine erstklassige Leistung ablieferte, spielte, als ob es um sein Leben ging. Eugen Bakumovski beantwortete so viel Engagement dann auch gleich mit hervorragenden Angriffsbällen und setzte sich mit hoher Effektivität durch. Ole Schwerin, der als Zuspieler nicht nur zu dirigieren wusste, sondern auch Finten legte, effektiv blockte , setzte mit einem Angriffsball den Satzball zum 25:23 um und dieser ging an die L.E. Volleys. Mindestens ein Punkt war nun auf dem Lohnzettel der Leipziger vermerkt.

Dass daraus dann aber drei Punkte werden sollen, merkte man dem Busse-Team im vierten Satz deutlich an, in den sie rasant und mit 8:2 zur technischen Auszeit starteten. Der Knoten war geplatzt und aus der bisher eher durchschnittlichen Leistung wurde ein Höhenflug. Nichts ließen die Leipziger nunmehr anbrennen. Beim 23:18 kassierte Ole Schwerin, der sich zu Recht über einen Schiedsrichter Fauxpas beschwerte, noch kurz vor Ende der Partie gelb, worauf das Team dann mit der Verwandlung des ersten Matchballs richtigerweise antwortete.

Mit diesem Doppelerfolg gegen Stuttgart und Friedrichshafen erobern die L.E. Volleys nun die Tabellenspitze und gehen am Sonntag, den 1. Dezember als „Verfolgter“ auswärts in die Partie gegen Mainz.

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