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Leipziger Bundesligavolleyballer empfangen „ungeliebten“ Gast

Dreimal gewonnen, fünfmal verloren, 6:10 Punkte und 18:19 Sätze. Das ist die wenig erfreuliche Bilanz der L.E. Volleys in den vergangenen Jahren aus den Spielen gegen Dachau, weshalb diese Mannschaft, natürlich nur aus sportlicher Sicht, ein ungeliebter Gast ist. Am Samstag erhalten die Volleys ab 20.00 Uhr in der Brüderhalle eine weitere Chance, das Verhältnis zu den Randmünchnern neu zu definieren.

 

Dachau ist anders als die L.E. Volleys sehr schlecht in diese Saison gestartet und steht als 12. der Tabelle auf einem Abstiegsplatz. Doch was nützt eine solche Betrachtung, wenn der als Favorit genannte Tabellenführer aus Leipzig gegen Mittelfeldmannschaften wie Mainz verliert. So geschehen am vergangenen Sonntag, als die ersatzgeschwächten Leipziger mit nur einem Punkt, weil zwei Sätze gewonnen, auf die lange Reise nach Hause geschickt wurde.

 

Letztlich stellt sich nun die Frage, ob dieses schlechteste Saisonspiel der Leipziger zum rechten Zeitpunkt kam, sozusagen als Warnung vor zu viel Leichtigkeit gewertet werden kann und ob die Busse-Truppe wieder zu ihrer alten Form finden wird, mit der sie ihre Zuschauer seit Saisonbeginn begeistert.

 

Eine bereits sichere Neuigkeit wird die Zuschauer auf jeden Fall begeistern. Alexander Schneider, Zuspieler seit der ersten Stunde der L.E. Volleys, ist nach längerer Gesundungsphase wieder zurück an die Pleiße gekehrt. Zwar hat die Mannschaft mit Ole Schwerin einen neuen Zuspieler, der die Volleys spielerisch als auch im menschlichen Gefüge enorm nach vorne bringt, doch fehlte es bisher an Alternativen, wenn der Dirigent mal einen schlechten Tag hat oder ihn Krankheit und Verletzung vom Zuspiel abhalten.

 

Präsident Wiesinger sieht das so: Wenn uns Spieler aus den unterschiedlichsten Gründen verlassen mussten, so war die „Trennung“ meist immer mit viel Wehmut verbunden, wie zuletzt beim Weggang von Ole Ernst. Und da freut es uns natürlich enorm, wenn solche Persönlichkeiten wie Alexander Schneider den Weg zurück zu uns finden und die Fahne für die L.E. Volleys wieder hochhalten. Aller notwendigen Sparsamkeit zum Trotz.

 

Ein weiterer Grund die Weihnachtseinkäufe am Samstag zu verschieben, liegt im Spielplan der Volleys. Denn das nächste Heimspiel der Saison findet erst wieder am 1. Februar statt, eine lange Zeit, in der die Fans auf ihre L.E. Volleys verzichten müssen.

 

Auf Grund der guten Erfahrungen vom Pokalspiel, haben die L.E. Volleys nun auch eine feste Vorverkaufsstelle eingerichtet. Die ermäßigten Karten (5 statt 6 Euro für Vollzahler bzw. 2,50 Euro statt 3 Euro ermäßigt), gibt es ab sofort für jedes Spiel im Ladengeschäft von Trikot.com in der Lessingstr. 2. So spart man sich nicht nur das Anstehen an der Abendkasse, sondern schont auch noch seinen Geldbeutel.

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