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Leutzscher Füchse und USC Leipzig schaffen den Sprung nach oben

2.LIGA-WIR KOMMEN !!!

Leipzigs Mannschaftssportler sind derzeit gleich mehrfach im Aufstiegs-Fieber: Die Tischtennis-Spielerinnen der Leutzscher Füchse und die Basketballer des USC Leipzig stehen bereits vorzeitig als Aufsteiger in die Zweite Bundesliga fest.

Bleiben die Leutzscher Füchse ungeschlagen?

Äußerst beeindruckend ist vor allem die Saison der Leutzscher Füchse: 19 Spiele, 19 Siege. Damit stehen die Tischtennis-Spielerinnen des Leutzscher Vereins bereits seit Wochen als Aufsteiger in die 2. Bundesliga fest, die Planungen für die kommende Saison laufen bereits auf Hochtouren. Am 10. April, 16 Uhr geben die Leipzigerinnen ihre Abschluss-Vorstellung in der Regionalliga. Im heimischen „Fuchsbau“ in der Sporthalle Wielandstraße hat das Team im letzten Saisonspiel den TSV Schwabhausen II zu Gast. Dabei soll natürlich gemeinsam mit den Fans der Abschluss einer einzigartigen Saison gefeiert werden.

Auch wenn die Leutzscher den Aufstieg bereits vor der Saison fest ins Visier genommen hatten, ist auch Vereinspräsident Christian Klas von der Dominanz des Teams überrascht. „Damit war wirklich nicht zu rechnen“, erklärt Christian Klas, der besonders stolz auf die Entwicklung der jungen Eigengewächse ist. An der Seite der erfahrenen Sonja Busemann und der litauischen WM-Teilnehmerin Jeva Juceviciute haben in dieser Saison mit der 21-jährigen Linda Renner, der 18-jährigen Anna Helbig und vor allem dem erst 15-jährigen Supertalent Huong Do Thi drei Talente einen enormen Leistungssprung gemacht. Auf die Stärke der Eigengewächse setzen die Leutzscher Füchse auch in der kommenden Zweitliga-Saison, die im September startet.

Uni-Riesen: Starke Defensive und Teamgeist

Nicht ganz so dominant aber ebenfalls vorzeitig schafften die Basketballer des USC Leipzig den Sprung in die Zweite Bundesliga Pro B – als Tabellenzweiter der Regionalliga Südost. Damit können bereits vor den abschließenden beiden Regionalliga-Spielen die Zweitliga-Planungen forciert werden. Derweil wird fieberhaft an der Finanzierung der kommenden Spielzeit gearbeitet. „Für eine Saison in der Pro B benötigt man mindestens 100.000 Euro. Dann spielt man aber nur um den Klassenerhalt. Die Sponsoren-Akquise läuft bereits auf Hochtouren, wir sind dabei auf einem guten Weg“, erklärt USC-Geschäftsführer Dr. Werner Scholz.

Einen kompletten Umbruch wie im vergangenen Saison, als fast alle Spieler neu geholt werden mussten, müsse es diesmal aber nicht geben, verspricht der Geschäftsführer. „Wir mussten vor der aktuellen Saison ein komplett neues Team aufbauen. Ich bin mir sicher, dass die Jungs, die jetzt den Aufstieg geschafft haben, diesen auch selbst genießen wollen“, erklärt Dr. Werner Scholz: „So, wie es momentan aussieht, steht das Gerüst des Teams. Die Spieler die kommen, müssen schon Verstärkungen sein.“ Und tatsächlich musste der USC im Sommer gleich acht Akteure ziehen lassen, USC-Coach Dimitris Polychroniadis gelang es aus den zahlreichen Neuzugängen und den wenigen verbliebenen Spielern ein echtes Team zu formen. Vor allem die beiden us-amerikanischen Stars Monyea Pratt und Lance Harper drückten den USC-Spielen immer wieder ihren Stempel auf. „Das Wichtigste ist aber, dass wir ein echtes Team sind, in das sich wirklich alle integriert haben. Den Aufstieg haben wir vor allem durch unsere starke Defensive geschafft“, erläutert Dr. Werner Scholz das Erfolgsgeheimnis nach 20 Siegen und vier Niederlagen, in der die Uni Riesen die beste Defensive der Liga stellten.

Bevor in den kommenden Monaten die Verhandlungen mit den Spielern intensiviert werden, haben die USC-Basketballer noch zwei Spiele zu absolvieren. Am 11. April sind die Uni-Riesen zu Gast bei den Rattelsdorf Independents – ein Sieg ist fest eingeplant. Am 17. April (18 Uhr) kommt es in der Kleinen Arena zum Saison-Showdown gegen den Spitzenreiter BG Leitershofen/Stadtbergen. „Wir wollen unseren Fans noch einmal ein echtes Basketball-Fest bieten. Beide Mannschaften können ohne Druck drauflos spielen. Vielleicht gelingt uns ja die Revanche für unsere Niederlage im Hinspiel“, so der Geschäftsführer mit Blick auf die deutliche 83:104-Pleite in Augsburg am 19. Dezember.

Text/Fotos: Andreas Wendt

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