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Lok-Frauen wollen gegen Bad Neuenahr nachlegen

Mit dem 1:0-Sieg über Jena im Rücken empfangen die Bundesliga-Frauen des 1. FC Lok Leipzig am Sonntag mit dem SC 07 Bad Neuenahr einen weiteren unmittelbaren Tabellennachbarn. Als Tabellensechster kam Bad Neuenahr in der vergangenen Spielzeit satte 19 Punkte vor den Abstiegsrängen ein. Dass sich das Team aus Rheinland-Pfalz aktuell mit dem Thema Klassenerhalt auseinander setzen muss, hätte vor der Saison wohl niemand vermutet, zumal dem Abgang von Nationalspielerin Lena Goeßling (nach Wolfsburg) immerhin die Neuverpflichtungen der neuseeländischen WM-Teilnehmerinnen Sarah Gregorius und Katie Hoyle, U20-Weltmeisterin Almuth Schult (Magdeburg), Jugend-Nationalspielerin Sofia Nati (Essen) und Corina Schröder (Potsdam) gegenüber standen. Im aktuellen U20-Aufgebot des DFB stehen weitere fünf Spielerinnen aus Bad Neuenahr! Erklärtes Saisonziel war daher mindestens ein gesicherter Mittelfeldplatz. Mit Punkteteilungen gegen Freiburg und in Wolfsburg begann die Saison für Bad Neuenahr noch ordentlich. Dann aber folgten fünf Niederlagen in Serie, die das auch von einigen Verletzungen gebeutelte Team zwischenzeitlich auf den letzten Tabellenplatz zurück warfen. Mit einem 2:0 gegen die Spitzenmannschaft Duisburg ist dem Team um Nationalspielerin Célia Okoyino da Mbabi am vergangenen Wochenende nun aber der erste Saisonsieg geglückt.

„Nach dem Fehlstart kommt Bad Neuenahr immer besser in die Gänge. Die Aufgabe wird für uns um einiges schwerer als gegen Jena“, befürchtet Lok-Abteilungsleiter Frank Tresp. „Trotzdem wollen wir natürlich nachlegen und mindestens einen Punkt holen.“ Bis auf die weiterhin verletzte Lyn Meyer stehen auf Seiten von Lok alle Spielerinnen zu Verfügung. Bei Bad Neuenahr kehrt mit Peggy Kuznik eine ehemalige Lok-Spielerin für ein Spiel an ihre alte Wirkungsstätte zurück.

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