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Lok-Stimmen zum 0:3: „Wir waren nicht so weit weg“

Ein Blick auf den Kapitän nach Abpfiff genügte, um zu sehen, dass sich diese junge Mannschaft des 1. FC Lok im Duell mit dem Tabellenführer RasenBallsport leidenschaftlich zu Wehr gesetzt hatte – auch wenn „Routine und Abgeklärtheit“, wie es Manuel Starke nannte, mit 3:0 die Oberhand behielt. Torsten Jülich verließ ausgepowert, aber erhobenen Hauptes den Rasen und fand gegenüber LOKruf-TV die ersten analysierenden Worte: „Wir wollten aggressiv zu Werke gehen, ordentlich dagegen halten. Wir haben die ersten 20 Minuten losgelegt wie die Feuerwehr, haben zwei, drei gute Chancen herausgearbeitet, nur leider daraus keinen Nutzen ziehen können.“

„ Wir sind wir dann etwas aus dem Tritt gekommen und haben uns das Spiel aus der Hand nehmen lassen. Der Sieg geht in Ordnung, wenn auch ein Tor zu hoch“, brachte es der 34-Jährige bei LOKruf-TVauf den Punkt. Die Mannschaft des Tabellenführers schöpfte derweil an diesem Sonntagnachmittag einfach aus dem tiefen Brunnen der individuellen Klasse und allgemeinen Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. Jülich ergänzte treffend: „Torchancen gegen so eine Mannschaft gänzlich zu verhindern ist eigentlich nicht möglich, und dann sind sie halt Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, lassen sich das mit ihrer Erfahrung nicht nehmen.“

Doch richtet sich der scharfe Blick gründlicher auf das Spiel als lediglich bei den nackten Zahlen zu verharren, bleiben ebenfalls positive Erkenntnisse festzuhalten, die dazu berechtigten, „nicht mit gesenkten Köpfen aus dem Stadion zu fahren“, unterstrich Manuel Starke und fasst gegenüber LOKruf-TV zusammen: „Wenn wir die Spielanteile sehen, waren wir nicht so viel schlechter. Wir kommen zu unseren Möglichkeiten, wenn wir an uns glauben, wenn wir kämpfen, keine Angst haben, mutig spielen – auch gegen den haushohen Oberliga-Favoriten. Wir waren nicht so weit weg und das sollte uns Mut geben für die nächsten Aufgaben.“

Weitere Stimmen zum Spiel Auswärtsspiel des 1. FC Lok bei RasenBallsport Leipzig gibt es auf www.lok-leipzig.com und bei LOKruf-TV unter http://www.lok-leipzig.com/de/multimedia/lok_tv/

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