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LVB-Handballer verlieren zu Hause gegen Friedberg knapp mit 26:27

Die Handballer der SG LVB haben ihr Heimspiel am Sonntagnachmittag gegen den TSV Friedberg mit 26:27 (13:15) verloren. Vor rund 400 Zuschauern in der Sporthalle Brüderstraße lieferten sich beide Teams eine spannende Partie auf gleichem Niveau. Leider reichten acht Tore des besten Leipziger Werfers Danny Trodler nicht zum Punktgewinn.

LVB kam zu Beginn der Partie rasch mit 0:3 ins Hintertreffen. „Das waren unsere berühmten fünf Minuten, Gott sei Dank haben wir uns aber schnell gefangen“, so LVB-Coach Jens Große. Danny Kunz bescherte den Leipzigern mit dem 5:4 die erste Führung, die bis zum 7:6-Zwischenstand Mitte der ersten Spielhälfte gehalten werden konnte. Leider versagten den LVB-Herren mehrfach freistehend vor dem gegnerischen Tor die Nerven, sodass sie bis zum Halbzeitpfiff von 13:15 wieder in Rückstand gerieten.

Die Hausherren starteten stark in die zweite Spielhälfte, sodass Kreisläufer Sebastian Lorenz-Tietz nach wenigen Minuten den 15:15-Ausgleich markieren konnte. Nun entwickelte sich auf beiden Seiten ein sehr zerfahrenes Spiel, bei dem sich keiner der beiden Teams absetzen konnte (18:18, 20:20). Nun versuchten die Leipziger vor allem durch Rückraum-Shooter Trodler zum Torerfolg zu kommen. Die Friedberger Abwehr hielt mit einer aggressiven Deckung dagegen und konterte die Leipziger aus. Beim Stand von 24:27 war die Vorentscheidung zugunsten der Friedberger gelaufen. Richard Wagner hatte 12 Sekunden vor Schluss noch die Chance zum Ausgleich, sein Tor unter Behinderung wurde aber von den Unparteiischen als im Kreis gestanden gewertet, sodass die Gäste beide Punkte mit in ihre bayerische Heimat nahmen.

„Die Mannschaft hat sehr gut gekämpft, leider hat es wieder einmal nicht gereicht. In der Summe haben uns viele kleine Fehler den Sieg gekostet“, resümiert Trainer Jens Große. Wir können das Glück im Moment leider nicht erzwingen, werden aber weiter hart arbeiten.“ Aufgeben will Große und sein Team keineswegs: „Unser Selbstvertrauen in unserer sehr jungen Mannschaft ist zurzeit aufgrund der Niederlagenserie nicht ausreichend vorhanden. Wir sind aber nicht umsonst in der Regionalliga und wollen dort lernen und natürlich auch gewinnen. Solange wir rechnerisch nicht abgestiegen sind, werden wir alles tun, um doch noch die Klasse zu halten.“

Mittlerweile trennen die LVB-Handballer (Rang 13) mit 14:28 neun Zähler bis zum rettenden zehnten Tabellenplatz. Am nächsten Samstag um 17 Uhr beim TSV Deizisau haben Steinbeck & Co eine der letzten Chancen, die fehlenden Punkte zum Klassenerhalt in der Regionalliga zu erkämpfen.

SG LVB (Tore/davon 7m): Claus (TH), Röttig (TH); Eulitz 4/2, Grießbach 3, Steinbeck, Kostulski, Wagner 2, Berthold 1, Kunz 2, Trodler 8, Lorenz-Tietz 5, Ziemann (nicht eingesetzt), Höhne (n.e.)

Zeitstrafen: Leipzig 16min, Friedberg 4min

Spielverlauf: 0:3, 4:4, 7:5, 8:8, 12:12, 13:15 (Halbzeit), 16:16, 18:18, 18:21, 20:22, 23:24, 23:26, 26:27 (Endstand)

Martin Glass (Verantwortlicher Öffentlichkeitsarbeit)

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