Sportive LE Background

MFBC Löwen: Play‐Off‐Plätze-Kampf eröffnet – Pokal‐Viertelfinale unmittelbar im Anschluss

(JT) Noch zwei Vorrunden‐Spiele müssen die MFBC Löwen Leipzig bestreiten, bevor die fünf bestplatzierten Teams der 1. Floorball‐Bundesliga in der Meisterrunde gegeneinander antreten. Mit dem UHC Sparkasse Weißenfels, der SG BAT Berlin, den Red Devils Wernigerode, unseren Löwen und dem ETV Hamburg stehen diese bereits fest. Die vier besten ziehen dann in die begehrten Play‐Offs und den Kampf um den Meistertitel ein. Doch zuvor gilt es am Samstag, den 12.02.2011, um 16.30 Uhr, in der Brüderstraße Leipzig im Rückspiel gegen die SG BAT Berlin wichtige Punkte zu holen. Mit 6:4 gingen die Sachsen im Hinspiel gegen die Hauptstädter in Führung und gaben das Schlussdrittel unnötig mit 0:6 aus der Hand. Die derzeit auf Platz 2 rangierenden Bären werden für das viertplatzierte Löwenrudel keine leichte Aufgabe. Alle Punkte sind wichtig, ein kühler Kopf über 60 Minuten und lautstarke Fanunterstützung die wichtigsten Voraussetzungen dafür! Gleich am Sonntag darauf zieht es die Mannen um 19.00 Uhr nach Döbeln zum Viertelfinale im Pokalwettbewerb. Gelingt den Löwen ein Sieg, winkt der Einzug ins Halbfinale beim Final4 in Ingolstadt.

Es berichtet Tim Hoidis:
Für die MFBC‐Löwen brechen die Wochen der Entscheidung an, denn im Februar steht für die Leipziger eine Menge auf dem Spiel: Los geht es am Samstag, den 12.02.2011, um 16:30 Uhr, in der Brüderhalle, gegen den Tabellen‐Zweiten aus Berlin. Nach einer kuriosen Hinspiel‐Schlappe wollen siegeshungrige Löwen diesmal vor heimischen, gut gefüllten Rängen den Spieß umdrehen und drei Punkte im Freistaat behalten. Um sich am Ende sicher für die Play‐Offs zu qualifizieren, scheint ein Sieg in dieser Partie unerlässlich. Eine erneute Rabatt‐Flyer‐ Aktion (Der Eintrittspreis von 5,00 und 3,00 Euro wird um 2,00 Euro reduziert!) soll hier die entsprechende Fan‐ Grundlage schaffen.

Bereits am Tag darauf geht es dann im Pokal‐Viertelfinale auswärts gegen Döbeln ran. Die Devise lautet mit einem Sieg das Ticket für das Final4‐Turnier in Ingolstadt zu lösen. Die Döbelner haben im Vergleich zu den Löwen am Samstag spielfrei und werden gewohnt motiviert und mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein auflaufen. „Das Wochenende wird hart für das Team werden. Gegen Berlin haben wir noch eine Rechnung offen, deren Spielweise ist uns weitestgehend bekannt und wir werden uns darauf einstellen. Über weite Strecken konnte im Hinspiel dem Gegner die Stirn geboten werden, wir lagen bis zur zweiten Pause klar in Führung. Insofern haben wir vor dem Gegner keine Angst, sondern bringen die nötige Portion Respekt auf.

Von Samstag auf Sonntag gilt es sich schnell zu regenerieren, denn den Zweitligisten und den vermeintlichen Aufstiegskandidaten des UHC Döbeln gilt es nie zu unterschätzen. Aufgrund des ersten Ferienwochenendes und der Zahl an Verletzten werden wir nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen können, Wechselalternativen stehen also nicht ausreichend zur Verfügung.“, analysiert Trainer Makin den herausfordernden Schwierigkeitsgrad des Bevorstehenden.

Beide Aufgaben sind für das Team um den zurückgekehrten Kapitän Persson durchaus im Rahmen des Machbaren. Zweifelsohne steht man an einem Scheideweg, doch die Löwen haben es zum Glück noch selbst in der Hand. Alles ist noch möglich und entsprechend hart hat man für den geplanten Erfolg gearbeitet.

Ihre Kommentar