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Motivation=Bewegung

Unser letzter Beitrag beschäftigte sich mit dem Laufen im Winter. Inzwischen sind Ziele für 2008 gesteckt, zu denen u. a. auch der Verlust einiger Kilo Körpergewicht oder die Teilnahme an einem Laufwettbewerb, vielleicht sogar dem 1. Marathon gehört. Voraussetzung dafür: ein intensiviertes Training. Doch was machen, wenn der innere Schweinehund im Motivationsloch festhält. Oft werden wir im Leipziger Laufladen deshalb gefragt, wie wir uns immer wieder zum Laufen motivieren.

Wissenschaftlich bezeichnet Motivation den Zustand des Organismus, der die Richtung und die Energetisierung des aktuellen Verhaltens beeinflusst. Mit der Richtung des Verhaltens ist insbesondere die Ausrichtung auf Ziele gemeint. Energetisierung bezeichnet die psychischen Kräfte, welche das Verhalten antreiben. Motivation stammt vom lateinischen Wort motus = Bewegung (Quelle: Wikipedia). Im Begriff Motivation selbst steckt also schon Bewegung!

Und so finden wir Läufer Motivation und Bewegung bzw. Motivation zur Bewegung:

1. Das Laufen in der Gruppe
Sich im Sog der Massen, im Strudel der Bewegung mitziehen zu lassen, das eine oder andere Gespräch mit dem Lauffreund oder der Lauffreundin als Ablenkung von den zweifelnden Gedanken nach dem „Warum?“ lassen die Trainingskilometer und -minuten wie im Fluge vergehen. Egal ob in loser Verabredung, in der Laufgruppe oder im Verein – gemeinschaftlich lässt sich der innere Schweinhund besiegen.

2. Abwechslung
Variation von Laufstrecke und -tempo, Laufen in der Ebene oder hügelig, allein oder in der Gruppe tut aufgrund der Reizwechsel nicht nur körperlich der Muskulatur gut, sondern liefert auch geistig frischen Wind und Motivation.

3. Der Trainingsplan
Insbesondere im Hinblick auf ein gestecktes Ziel gibt er Sicherheit und Zufriedenheit, genau das Richtige und genug getan zu haben. Wenn es sich dann noch um einen nicht nur pauschal aus Buch oder Zeitschrift kopierten Trainingsplan, sondern einen ganz individuell und persönlich abgestimmten Plan handelt, welcher auf einer Leistungsdiagnostik beruht, gibt das noch mehr Ansporn und ist besonders effizient.

4. Die Belohnung
In Aussicht auf ein gemütliches Frühstück den Tag mit einem frühmorgendlichen Lauf in den Sonnenaufgang begrüßen, abends unter dem Sternenhimmel den Alltag hinter sich lassen, danach ein warmes Bad, ein Saunabesuch, ein heißer Tee, die Kuscheldecke auf dem Sofa u. v. m. lassen schon während des Laufens Vorfreude aufkommen. Und mit dem wohligen Gefühl, etwas für den eigenen Körper getan zu haben, findet auch die Seele Ruhe und Zufriedenheit.

 5. Das gesteckte Ziel
Dieses zu erreichen, gibt Ansporn und Belohnung zugleich – wenn es denn realistisch gesetzt ist. Von tausenden Zuschauern an der Strecke bejubelt und getragen Kilometer um Kilometer abzulaufen, der Ziellinie entgegen, wo vielleicht der Partner oder gute Freunde warten. Das Ankommen zaubert Glücksgefühle und manchmal sogar Freudentränen. Und dafür trainieren wir. Es gibt nichts Schöneres!

Und es gibt sicher noch mehr, ganz individuelle Motivationswege.

Vor 5 Jahren war dies für uns die Eröffnung unseres Leipziger Laufladens. In der Woche vom 25. – 29. März 2008 möchten wir deshalb unseren Geburtstag mit Euch feiern. Dazu haben wir in diesem Zeitraum kleine Überraschungen vorbereitet. Wir freuen uns auf Euch.

Kerstin Schumann
Euer Team des Leipziger Laufladens

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