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4. Pappbootrennen im Kanupark Markkleeberg: 5.000 Zuschauer bejubeln Papphelden

4. Pappbootrennen im Kanupark Markkleeberg: 5.000 Zuschauer bejubeln Papphelden

Pappe, Paketklebeband, Cuttermesser und Sprühfarbe: Das war die Ausstattung, mit der 15 Teams beim heutigen Pappbootrennen Kreativität und Eifer bewiesen haben. Zwei Stunden hatten sie Zeit, um witzige und originelle Pappboote zu basteln, die obendrein noch fahrtüchtig sein mussten.

Denn nach der Bauphase ging es auf den Wildwasserkanal zum eigentlichen Pappbootrennen. Sieger des Kult-Wettbewerbs wurde das Team „Salzbuckel“, das Europas modernste Wildwasseranlage in 1:25 Minuten bezwang. Platz zwei ging an „Neptun und seine vier Wassernixen“ (1:50 Minuten), auf Rang drei landete „Sportive L.E. – die Bewegungshelden“ (1:59 Minuten).

Zwar gar nicht im Ziel angekommen, dafür aber mit dem Preis für das beste Design ausgezeichnet wurden „Die Dorfnasen“, die mit ihrem „Parthe-Frosch“ auf ihre Heimatregion, die Parthenaue, aufmerksam machen wollten. Bewertet wurden die Papp-Kreationen von einer prominenten Jury, bestehend aus Radrennprofi Robert Förster und Maria-Luise Schulze, die Vorsitzende des Markkleeberger Kunstvereins, die auch in diesem Jahr wieder einen einzigartigen Pokal für den Sieger des Rennens geschaffen hatte. Hinzu gesellte sich Volker Taupadel, ein Zuschauer, der vor Ort ausgesucht wurde. Die Entscheidung der Jury für die beste Gestaltung fiel einstimmig auf den grünen Papp-Schwimmer der „Dorfnasen“. Robert Förster, Radsportler aus Markkleeberg, war zum ersten Mal Mitglied dieses Gremiums und zeigte deutliche Begeisterung für die Veranstaltung im Kanupark: „Ich finde die Idee des Pappbootrennens super – und damit bin ich offensichtlich nicht allein. Schön, dass wieder so viele Zuschauer den Weg hierher fanden. Ich freue mich immer über Events, die die Region positiv ins Gespräch bringen. Ich stand natürlich direkt am Rand und habe mit angefeuert.“ Mit-Jurorin Maria-Luise Schulze ist beeindruckt von der Phantasie der Mannschaften: „Es ist unglaublich, was sich die Teams haben einfallen lassen. Die Boote sind originell und basieren oftmals auf einem sehr durchdachten Konzept. Darüber hinaus ist es eine tolle Leistung, in dieser kurzen Zeit solche Gefährte zu bauen.“

Offiziell eröffnet wurde das Rennen von Dr. Philipp Staude. „Auch in diesem Jahr war das Pappbootrennen ein voller Erfolg“, sagte der Bürgermeister der Stadt Markkleeberg. „Aus so wenig Material so beeindruckende Vehikel zu zaubern – schon das ist imponierend. Sich mit den eigenen Schöpfungen auch noch auf das wilde Wasser zu trauen, beweist Mut. Ich hatte beim Zuschauen jedenfalls eine Menge Spaß und bin gespannt, was das 5. Pappbootrennen im nächsten Sommer bringen wird.“

In unserer Bildergalerie gibt ausführliche Eindrücke dieses Tages.

Kommentare

  1. Sebastian sagt:

    Glückwunsch zum dritten Platz!

    Hab auf meiner Website auch mal ein paar Bilder vom Pappbootrennen hochgeladen.

    Viele Grüße
    Sebastian

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