Piranhas mit Sieg im Derby
Damit halten die Markranstädterinnen vor den Play-offs den so wichtigen zweiten Tabellenplatz. Für Zwickau ist die Saison beendet. Vor 644 Zuschauern im Sportcenter Markranstädt erzielte Ewelina Zart den ersten Treffer des Spiels und gab dort bereits die Richtung des Matches vor. Die Damen des BSV Sachsen Zwickau traten sehr früh und aggressiv auf SCM-Goalgetterin Dagmara Kowalska heraus. Damit unterbanden sie die Angriffsbemühungen der Polin. Auf der Gegenseite arbeitete das Team von Rüdiger Bones sehr beweglich in Deckung, um die schnellen und wendigen Rückraumspielerinnen der Gäste zu stören. Nach elf Minuten führten die Piranhas durch drei Treffer in Folge von Linksaußen Annika List mit 5:3. Das Spiel wurde ab diesem Zeitpunkt zunehmend intensiver. Beide Abwehrreihen packten hart zu, ohne jedoch besonders unfair zu agieren. In der 20. Spielminute war dann das Spiel für Dagmara Kowalska zu Ende. Nachdem diese schon in der Anfangsphase eine Zeitstrafe gegen sich hinnehmen musste, bekam sie vom Schiedsrichtergespann eine Doppelbestrafung und damit die rote Karte. Das Spiel kippte nun kurz zu Gunsten der Gäste (10:10/23. Minute), ehe die Piranhas ihren Faden wieder fanden und bis zur Pause mit 14:11 vorlegten.
Auch nach der Pause arbeiteten die Piranhas konzentriert weiter und legten nach einem Doppelschlag von Doreen Geheb mit 17:13 vor. Von diesem Zeitpunkt an war die Partie endgültig entschieden und die Grün-Gelben zogen weiter ihre Kreise. Wieder war es List, die mit ihrem Tor in der 23. Minute den Vorsprung auf sieben Treffer zum 23:16 anheben konnte. In der Schlussphase gaben sich die Gäste aus Westsachsen dann fast auf, verspielten einige Bälle und die Markranstädterinnen liefen die Konter zum Sieg. Am Ende hieß es dann 33:24 für die Piranhas. Durch die gleichzeitige Niederlage des VfL Sindelfingen gegen Ketsch ziehen Bensheim-Auerbach, SC Markranstädt und VfL Sindelfingen punktgleich und gefolgt vom TuS Weibern in die Play-offs ein. “In der ersten Hälfte hatten wir noch unsere Schwierigkeiten und kamen manchmal einen Schritt zu spät. In der zweiten Halbzeit hat sich die Deckung dann stabilisiert und wir sind auch im Angriff zu leichten Toren gekommen”, so SCM-Coach Rüdiger Bones zum Spiel.
SCM: Kurzke, Zornow; List (7/1), Zart (6), Kiskyte (5/3), Woycieszack (4), Karolius (3), Geheb (3), Hellmann (3/1), Göpel (2)











