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Piranhas siegen 34:22 gegen TV Beyeröhde

Das Team von Trainer Rüdiger Bones gewann im Sportcenter Markranstädt vor knapp 500 Zuschauern mit 34:22 (16:14). Beste Torschützen waren auf Seiten der Piranhas Dagmara Kowalska (8/2) und Annika List (8/6) sowie Anna Brand (6) aus Beyeröhde. Beide Mannschaften begannen mit einer offensiven 6:0 Deckung und mit viel Bewegung aus dem Rückraum. Die Zuschauer im Sportcenter sahen zwar in der fünften Spielminute einen Rückstand (3:4) ihrer Mannschaft, der allerdings nicht von langer Dauer war. Annika List traf sicher von der Siebenmeterlinie und brachte damit die Piranhas wieder heran. Keinesfalls in der Form eines möglichen Absteigers präsentierte sich die Mannschaft von Nicole Münch. Die Beyeröhder Handballgirls zeigten, dass sie auch gegen ein Spitzenteam der Liga mithalten können. So konnte sich bis zur 23. Minute keine Mannschaft entscheidend absetzen. Piranhas-Coach Rüdiger Bones reagierte und brachte mit Sandra Woycieszack und Kathi Schmidt neue Kräfte für den Rückraum und das Tor. Wenige Minuten später lagen die Piranhas mit 15:12 in Front. Vorteile konnte jetzt vor allem die Deckung generieren, die die Angriffsbemühungen des Gegners stoppte und darüber den schnellen Gegenzug einleitete. Mit einer 16:14 Führung für die Piranhas ging es in die Kabinen.

Aus dieser kamen die Grün-Gelben besonders konzentriert und setzten sich in kurzer Zeit mit fünf Toren ab. Und wieder war es Annika List, die sicher von der Strafwurflinie traf und ihrer Mannschaft die nötige Sicherheit gab Beyeröhde weiter auf Abstand zu halten. Nach 40 gespielten Minuten führten die Piranhas dann mit 22:18 und zeigten gerade ab diesem Zeitpunkt ihre physische Überlegenheit. Ewelina Zart und eine an diesem Tag gut aufgelegte Victoria Göpel erhöhten auf 24:18 ehe Münch die Grüne Karte zog. Doch auch die kurze Pause konnte die Markranstädterinnen nicht mehr aufhalten. Wiederum Göpel und mit einem Doppelschlag Doreen Geheb brachten ihr Team weiter voran und zu einem 27:19 (48.). In den letzten Minuten spielten die Piranhas dann ihre Routine aus, hielten Beyeröhde auf Abstand und markierten durch Therese Nesseth Tørlen den auch in dieser Höhe verdienten 34:22 Endstand. “Für uns waren die Punkte wichtig. Wir haben noch schwere Spiele vor uns, deswegen wollten wir heute auch wieder Selbstvertrauen sammeln”, so Rüdiger Bones nach dem Spiel.

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