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RB Leipzig mit offener Rechnung gegen Wehen-Wiesbaden

RB Leipzig will heute gegen Wehen-Wiesbaden eine offene Rechnung begleichen

Auch wenn die Voraussetzungen nicht die besten sind, wollen die Drittliga-Kicker von RB Leipzig heute (14 Uhr) den ersten Heimsieg des Jahres einspielen. Zu Gast in der Red Bull Arena ist der starke Tabellenfünfte SV Wehen Wiesbaden. Dabei können sich die Fans auf ein echtes Spitzenspiel freuen, in dem auch die „Roten Bullen“ ganz besonders engagiert zu Werke gehen werden. Schließlich kassierten sie beim 1:2 im Hinspiel nicht nur die erste Saison-Niederlage sondern blieben erstmals unter Trainer Alexander Zorniger ohne Punkt. Dementsprechend heiß geht auch RB-Kapitän Daniel Frahn in die heutige Partie: „Wir haben mit Wiesbaden noch eine Rechnung offen. Diese wollen wir mit einem Sieg begleichen.“ Der jüngste 2:0-Sieg beim FC Rot-Weiß Erfurt hat die Leipziger zwar zurück die Erfolgsspur gebracht, die personelle Situation aber deutlich verschärft. Mit Hendrik Ernst (Kreuzbandriss) und Keeper Erik Domaschke (Kahnbeinbruch) fallen nach Christian Müller und Stamm-Torhüter Fabio Coltorti die nächsten beiden Akteure langfristig aus. Zudem muss das Team weiter ohne Neuzugang Federico Palacios (Muskelfaserriss) auskommen. Der Einsatz von Georg Teigl ist gegen Wiesbaden ebenfalls fraglich. „Wir gehen davon aus, dass Georg Teigl spielen kann. Dann stehen uns 16 fitte Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung. Unser Kader hat eine richtig gute Breite und ist auch nach den Ausfällen zu Top-Leistungen in der Lage – deshalb mache ich mir diesbezüglich auch keine Sorgen.“

Mit Benjamin Bellot steht in den kommenden Wochen der dritte Torhüter im RB-Tor, U19-Torhüter Fabian Bredlow wird auf der Bank sitzen. Der 18-Jährige feierte im November 2013 beim 2:2 gegen Frankreich sein Debüt in der deutschen U19-Nationalmannschaft. Außerdem muss Trainer Alexander Zorniger heute bei der Revanche gegen Wiesbaden, das drei seiner jüngsten vier Spiele gewinnen konnte, auch noch Abwehrspieler Tobias Willers ersetzen, der nach seiner Roten Karte gegen Erfurt für ein Spiel zuschauen muss. Dennoch gibt sich der Coach zuversichtlich: „Der Sieg in Erfurt hat der Mannschaft und den Fans nach den beiden Niederlagen sehr gut getan. Die Spieler haben den Dreier genossen und die richtige Reaktion gezeigt.“ Andreas Neustadt

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