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RB Leipzig startet Rückrunden-Vorbereitung

Die Hoffnung stirbt zuletzt, auch bei RB Leipzig. Am 7. Januar bat Trainer Tomas Oral seine Spieler erstmals in diesem Jahr zum Training in die Red-Bull-Arena. Das Ziel bis zum Rückrundenauftakt ist klar definiert: die Mannschaft fit machen für die Rückrunde. Mit dabei ist auch der brasilianische Neuzugang Thiago Rockenbach da Silva. Der 25-Jährige, der vom Zweitligisten Fortuna Düsseldorf nach Leipzig wechselte, soll im Mittelfeld die Fäden ziehen und dabei helfen, in der Rückrunde den 12-Punkte-Rückstand auf Spitzenreiter Chemnitzer FC weiter zu verkürzen. „Ich freue mich riesig, dass es mit dem Wechsel nach Leipzig geklappt hat. Hier kann man Großes aufbauen“, zeigt sich der Neuzugang begeistert. Nach zahlreichen Trainingseinheiten in der heimischen Arena fliegt das RB-Team am 16. Januar für zwei Wochen ins Trainingslager nach Antalya/Türkei. Bereits auf den 9. Februar hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) das Nachholspiel gegen Eintracht Braunschweig II festgelegt – ein Termin, der noch heiß diskutiert wird. „Da wollten wir eigentlich den Rasen im Stadion tauschen“, erklärt RB-Leipzig-Geschäftsführer Dieter Gudel. Die endgültige Entscheidung über den Spieltermin soll in den nächsten Tagen fallen.

Längst gefallen ist die Entscheidung über den Bau des etwa 30 Millionen Euro teuren Trainingszentrums am Cottaweg. Auf einer Fläche von insgesamt 92.000 Quadratmetern sollen insgesamt sechs Fußballplätze entstehen, darunter zwei Kunstrasenplätze. Eines dieser Spielfelder soll mit einer kleinen Tribüne ausgestattet werden, die Platz für maximal 1.000 Zuschauer bietet. Hier sollen künftig die Punktspiele der A- und B-Jugend stattfinden. Außerdem sollen auf dem Gelände am Cottaweg auch ein Bürogebäude, ein Internat, ein Funktionsgebäude, ein Gastronomie-Bereich und Parkplätze entstehen. „Das ganze Projekt am Standort Leipzig sehen wir als langfristige Investition mit dem mittelfristigen Ziel Fußball-Bundesliga“, erklärte der Vorstandsvorsitzende von RB Leipzig, Dietmar Beiersdorfer. Auch Leipzigs Oberbürgermeister freut sich über das richtungsweisende Bau-Vorhaben. „Ich freue mich, dass sich Red Bull zu dieser langfristigen Investition in unserer Stadt entschieden hat. Viele Leipziger wollen in dieser Stadt endlich wieder regelmäßigen Bundesliga-Fußball erleben. Dazu gehöre ich auch. Schließlich ist das Ganze auch ein großer Wirtschaftsfaktor.“

Text/Foto: Andreas Wendt

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