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  RB Leipzig – TSG Hoffenheim: Duell unter Kontrahenten und zukünftigen Kollegen

 

Am Montagabend treffen RB-Trainer Ralf Rangnick und der noch bei Hoffenheim amtierende Coach Julian Nagelsmann zum Dritten Mal in dieser Saison als Kontrahenten aufeinander. Im Sommer siedelt der 31-jährige TSG-Coach nach Leipzig über und nimmt die Zügel der Bullen selbst in die Hand. Die Zahlen sprechen am 23. Spieltag für Rangnick. Die Rot-Weißen gewannen das Hinspiel auswärts (0:2) und konnten die zweite DFB-Pokalrunde in der Red Bull Arena (1:2) für sich entscheiden.

 

Volle Bullenparade am Start

Bis auf die bekannten Langzeitverletzten (Upamecano, Haidara und Smith Rowe) kann der Coach aus dem Vollen schöpfen und auf den gesamten Bullenstall zurückgreifen. Qual der Wahl – 18 Feldspieler und alle Keeper stehen Rangnick zur Verfügung. „Wir dürfen nicht unbemerkt mit zwölf Feldspielern starten“ erklärt Rangnick.

 

„Wir dürfen nicht unbemerkt mit zwölf Feldspielern starten.“

 

Zwei Mittelfeldmänner vervollständigen den Kader am Montagabend wieder. Konrad Laimer ist nach abgesessener Gelbsperre wieder verfügbar und Kevin Kampl feiert sein Comeback nach auskuriertem Zehenbruch Der jüngst angekratzte Stürmer Emil Forsberg (Innenbandverletzung) trainiert seit Samstag wieder. „Emil hat am Samstag wieder voll mitgemacht und hatte nach dem Training keine Probleme“ so der RB-Trainer. Ausgesiebt für die Startelf wurde nach dem Abschlusstraining am Sonntag.

 

RB spielt auf Sieg

So bleiben alle Optionen gegen den Gegner aus Sinsheim offen. „Hoffenheim ist die Mannschaft mit den meisten Schüssen aufs Tor und Torchancen. Und es heißt gegen einen variabel spielenden Gegner Lösungen zu finden“ analysiert Rangnick.

Obwohl RB Leipzig (Rang vier) und Hoffenheim vier Tabellenplätze trennen, erzielte die TSG als Tabellenachter drei Tore mehr (44), als der Champions-League-Anwärter. Die Elf von Ralf Rangnick kann die Pleite von Borussia Mönchengladbach gegen den VfL Wolfsburg (0:3) ausnutzen, um am Montag mit einem Sieg auf Platz drei der Bundesliga-Tabelle zu klettern.

Aber Hoffenheim schlägt mit nur einem verlorenen Spiel (gegen den FC Bayern) aus 15 Partien auf. Die Brause-Team kann auf seine ligastarke Abwehr setzen, denn die Baden-Württemberger kassierten 13 Gegentreffer mehr, als die Messestädter. „Wir spielen am Montag auf Sieg. Mit einem Unentschieden geben wir uns nicht zufrieden“ kündigte des Bullen-Trainer an.