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SC DHfK Leipzig einen 33:27-Sieg gegen HC Empor Rostock

Saisonrekord in der großen Arena an der Jahnallee: Genau 2866 Zuschauer waren gekommen, den Klassiker zwischen dem Gastgeber SC DHfK Leipzig und Empor Rostock in der zweiten Bundesliga zu sehen. Sie mussten ihr Kommen keinesfalls bereuen! Es wurde ihnen eine rassige und temposcharfe Begegnung geboten, die zunächst die Rostocker vorn sahen. Roman Becvar und Nemanja Mladenovic erzielten das schnelle 0:3, später wirbelte Vyron Papadopoulus die grün-weiße Deckung mehrere Male durcheinander. Auf der Anzeigetafel leuchtete ein zwischenzeitliches 11:13 beziehungsweise 12:14 auf. Doch das war eine Momentaufnahme: Dank eines überragenden Philipp Weber im Rückraum, dank wichtiger Tore von Alexander Feld und Max Emanuel. So konnten die Grün-Weißen den einen oder anderen Ballverlust kompensieren und unmittelbar vor dem Seitenwechsel die Führung zurückholen. Sie lagen zur Pause 15:14 vorn.

So blieb die Begegnung sehr lange sehr spannend. Erst erhöhten die körperkulturellen Handballer auf 20:15, dann kamen die Rostocker wieder auf 21:19 heran. Insbesondere in dieser Phase wurden die Gastgeber von den Zuschauern fantastisch unterstützt. Die Handballfans feierten unter anderem Henrik Ruud Tovas, der seine beste Leistung im Leipziger Kasten zeigte, und hinterher bescheiden blieb: „Super Zuschauer, super Abwehr, da konnten wir wirklich nicht verlieren!“ Die Gastgeber beschleunigten das Tempo und brachten mit Matthias Gerlich und Pavel Prokopec zwei weitere Spieler auf die Platte, die die Abwehr der Rostocker vor neue Probleme stellten. Die Leipziger besaßen sieben verschiedene Schützen, die Rostocker mussten sich hauptsächlich auf ihre internationalen Becvar, Mladenovic und Papadopoulus verlassen. So entschieden die Gastgeber auch durch den breiteren Kader die Partie: 23:19, 28:22, 31:24, 33:27. Die Handballer und ihre Anhänger durften den siebenten Heimsieg feiern.

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