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SC DHfK Leipzig gewinnt 28:23 gegen FrischAuf Göppingen

Am Aschermittwoch ist alles vorbei? Der SC DHfK Leipzig hatte bekanntlich die vergangenen vier Bundesligaspiele nicht gewonnen und obendrein die Turner und Polizisten aus Göppingen noch nie bezwungen. Am Aschermittwoch ist alles aus? Jedenfalls gehören die beiden Serien der Vergangenheit an: Die körperkulturellen Handballer haben Frisch Auf Göppingen mit einer souveränen Leistung und einem 28:23 (15:8) aus der Arena geworfen.

Es gibt Handballfans, die würden behaupten, dass die Gastgeber die Auseinandersetzung von der ersten bis zur letzten Minute dominierten. Es gibt aber auch Krümelkacker, die würden der Aussage mit Ausnahme der ersten und letzten Minuten zustimmen. Am Anfang des Matches hatten nämlich Marcel Schiller und Zarko Sesum die Schwaben mit 1:3 Toren in Führung geworfen. Doch dann drehten die Sachsen allmählich auf. Vorneweg die Verteidigung mit einem herausragenden Jens Vortmann dahinter. Frisch Auf Göppingen gelang zwölf Minuten kein einziges Tor. Prompt bauten die einheimischen Männer das knappe 6:5 kontinuierlich aus. Aivis Jurdzs und Franz Semper hämmerten die Lederkugel aus dem Rückraum in den gegnerischen Kasten, auch Benjamin Meschke war selten (fair) zu stoppen und Christoph Steinert verwandelte alle Siebenmeter sicher. Die einheimischen Handballer lagen folgerichtig 12:5 beziehungsweise mit 15:8 Toren zur Pause vorn. „Wir hatten viel Tempo und Aggressivität in unseren Aktionen und eine sehr hohe Angriffseffektivität“, lobte Chefcoach Christian Prokop sein Kollektiv.

Auch nach dem Seitenwechsel konnte CCCP zufrieden sein. Jens Vortmann hielt hinten seinen Kasten weiterhin sehr sauber und insbesondere Niclas Pieczkowski und Lucas Krzikalla bauten die Führung weiter aus. 20:13, 23:15, 25:16, 29:18. Die grün-weißen Handballer standen eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff der überzeugenden Schiedsrichter vom Dorff (aus der Nähe von Düsseldorf) als Sieger der Begegnung praktisch fest. Die Zuschauer in der stimmungsvollen Arena begannen schon, den siebten Heimsieg in Folge zu feiern. Zugegeben: Das Endergebnis hätte die spielerische Überlegenheit der Gastgeber noch deutlicher ausdrücken können. Doch den Schwaben gelangen in der Schlussphase des Matches durch Manuel Spät, Andreas Berg, Sebastian Heymann und Marco Rentscher fünf Treffer in Folge, so dass das Resultat im Rahmen blieb. Der SC DHfK Leipzig siegte schlussendlich mit 29:23 Toren völlig verdient. Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei…

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