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Spieler und Management des SC DHfK ackern für den Erfolg

Cristian Telehuz und seine Mitspieler fiebern dem wichtigen Spiel gegen Münden am Samstag entgegen. Nicht nur ein erfolgreiches sportliches Abschneiden sondern auch die Lizenzierung für die nächste Spielzeit bewegt derzeit die DHfK-Handballer. Cristian Telehuz schindet sich für den Erfolg. Seit Monaten müht sich der gebürtige Rumäne, wieder fit und spielfähig zu werden. Im vierten Ligaspiel der Saison riss dem 2,05m-Riesen, noch für seinen damaligen Verein HG Köthen, die Achillessehne. Trotzdem schätzt DHfK-Trainer Uwe Jungandreas den abwehrstarken Kreisspieler und holte ihn nach Leipzig, wo er sich seitdem weiter auf sein sportliches Comeback bzw. seinen Einsatz vorbereitet.

Dazu stehen ihm modernste Mittel zur Verfügung. Sein Reha-Training absolviert er dreimal wöchentlich in sauerstoffreduzierter Luft. Bei MeAm-Activital, einem Gesundheitszentrum des Partners Medica-Klinik, simulieren moderne Höhenräume den Aufenthalt im Gebirge, wodurch die Regeneration beschleunigt und somit die Effizienz des Trainings gesteigert wird. Sein Einstand bei den Grün-Weißen wurde kurzfristig nach vorn verschoben, als die Leipziger am 16. April in Nieder-Roden zwischenzeitlich in Bedrängnis gerieten und Jungandreas den 32-Jährigen zur Stabilisierung der Defensive aufs Parkett schickte. Am Samstag könnte „Huzi“, bereits fest ins Mannschaftsgefüge integriert, mit seinen Mitstreitern den Staffelsieg mit einem Sieg über den direkten Verfolger TG Münden (19.00 Uhr, Ernst-Grube-Halle) vorzeitig feiern. Dies wäre für ihn ein grandioses Debüt und für die Mannschaft die Ernte einer bisher intensiven und anstrengenden Spielzeit. Das bekanntlich harte Training unter Coach Uwe Jungandreas wurde in den vergangenen Wochen weiter auf die schwierigen Herausforderungen fokussiert betrieben. Der Übungsleiter gönnte seinen Schützlingen selbst über Ostern nur zwei freie Tage. Die letzten Reserven sollen für den möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga mobilisiert werden.

Voller Einsatz an zweiter Front: Lizenzierungsantrag für Liga zwei und drei

Auch an anderer Front – im Hintergrund – wird weiter hart für den Erfolg gearbeitet. DHfK-Handball Geschäftsführer Karsten Günther werkelt gemeinsam mit der Vereinsführung und Steuerberater Uwe Franke an den Lizenzunterlagen für die Saison 2011/2012. Franke unterstützt die Handballer bei dieser Mammutaufgabe, die notwenigen Papiere sowohl für die 3. als auch 2. Liga bis zum Montag zusammenzutragen und beim DHB bzw. der HBL einzureichen. Durch die tatkräftige Unterstützung der aktuellen und neu gewonnenen Sponsoren steht das DHfK Handball-Projekt auf wirtschaftlich gesunden Füßen und somit soll der Erfolg bei der Lizenzierungskommission dem sportlichen in Nichts nachstehen.

DHfK lädt Familien ein, beim Projekt „MaleLE“ mitzumachen

Noch vor dem Heimspiel, am Samstag von 10:00-13:00 Uhr, veranstaltet der SC DHfK Leipzig auf seinem Vereinsgelände (Am Sportforum 10) eine große Malaktion für das Projekt „MaleLE“ der Leipziger Volkszeitung, wobei die Volksbank Leipzig die Maltüten kostenfrei zur Verfügung stellt. Eingeladen zum Mitmachen sind nicht nur alle Kinder und Erwachsene der 14 Abteilungen des Sportclubs. Auch Familien, Freunde und Malbegeisterte sind aufgefordert, vorbeizukommen und sich neben eigenen Kunstwerken auf einer Spielwiese, einem Beachvolleyball-Platz oder an Grill und Imbiss zu vergnügen. Die ehemalige Weltklasse-Wasserspringerin und DHfK-Mitglied Heike Fischer wird ebenfalls vor Ort sein. „MaleLE! Malen für einen guten Zweck“ heißt die im Januar gestartete Initiative der Leipziger Volkszeitung, bei der jeder mitmachen kann. Ab Juli können die Bilder für 24 Euro gekauft werden, wobei jedoch der Zufall entscheidet, welches Bild man erhält. Die Einnahmen der Aktion gehen komplett an karikative Einrichtungen.

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