Sterne des Sports: TSG Markkleeberg unter den „Top Ten“
Roter Teppich, Glamour, Blitzlichtgewitter: Das Ambiente der großen Preisverleihung des „Goldenen Sterns des Sports" in der DZ-Bank am Brandenburger Tor in Berlin erinnerte an einen Staatsempfang. Kein Wunder: Schließlich ließ es sich auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel nicht nehmen, eine lockere Rede zu halten und gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Dr. Thomas Bach, und dem Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Uwe Fröhlich, höchstpersönlich die Preise zu übergeben. Mittendrin im Preisverleihungs-Getümmel waren auch die Leichtathleten der TSG Markkleeberg von 1903 e.V. als Landessieger Sachsen. Mit ihrem Projekt zum „Aufbau von bewegungs- und wettkampfinteressierten Kinder-, Jugend- und Frauengruppen mit breitensportlicher Ausrichtung" belegten die Markkleeberger Platz zehn. „Es war ein großartiges Erlebnis für uns, hier in Berlin dabei zu sein. Dass wir jetzt sogar noch den Sprung in die Top Ten geschafft haben, ist grandios", strahlte Sektionsleiter Michael Kühn mit den übrigen Mitgliedern der Markkleeberger Delegation um die Wette. Gemeinsam mit Christoph Kothe, dem Vorstandssprecher der Volksbank Leipzig, nahm Michael Kühn den Preis aus den Händen der Bundeskanzlerin, sowie Dr. Thomas Bach und Uwe Fröhlich entgegen - ein Moment, den das Duo sichtlich genoss. „Es ist für uns eine ganz besondere Ehre, dass wir mit einem Projekt, das aus unserer täglichen Arbeit heraus entstanden ist, eine so große Auszeichnung erhalten haben. Das zeigt uns, wir haben alles richtig gemacht", zeigte sich der 1. Vorsitzende der TSG Markkleeberg begeistert vom Verlauf des Wettbewerbes, der mit dem Gewinn des bronzenen und des silbernen Sterns sowie dem abschließenden 10. Platz im Bundesfinale auch noch insgesamt 4.250 Euro in Vereinskasse spülte. „Das Geld kommt natürlich komplett den Leichtathleten zu Gute", versprach Rainer Leipnitz. Die Markkleeberger Delegation mit Vereinsführung, Sportlern und Trainern nutzte den Ausflug ins winterlich verschneite Berlin, auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Frau Landgraf, gleich noch zu einem Besuch des Reichstags-Gebäudes.
Auch Markkleebergs Oberbürgermeister Dr. Bernd Klose ließ es sich trotz einer ausgewachsenen Wintergrippe nicht nehmen, den Markkleebergern vor Ort die Daumen zu drücken: „Ich bin sehr stolz auf die TSG Markkleeberg, es ist natürlich auch für die Stadt eine tolle Auszeichnung." Die Markkleeberger hatten sich mit dem Gewinn des „Silbernen Sterns" für das Bundesfinale der 17 Landessieger qualifiziert. Der „Große Stern des Sports in Gold" ging an den Polizeisportverein Saar e.V., der mit seinem Projekt „Tanzen wirkt Wunder" die Jury überzeugte und ein Preisgeld von 10.000 Euro einstreichen konnte.
Der Wettbewerb „Sterne des Sports" wird seit 2004 vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Volksbanken Raiffeisenbanken ausgeschrieben und würdigt kreative, innovative Maßnahme in Bereichen wie Gesundheit, Jugendarbeit, Integration und Gleichstellung. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, den besonderen gesellschaftlichen Einsatz von Sportvereinen auszuzeichnen. Die „Sterne des Sports" werden auf kommunaler, Landes- und Bundesebene vergeben und sind mit einer Reihe von Geldprämien verbunden. Schon im März 2010 startet die nächste Ausschreibung. Bereits jetzt ruft die Volksbank Leipzig alle Vereine aus Leipzig, Taucha, Markranstädt und Markkleeberg dazu auf, sich am nächsten Wettbewerb zu beteiligen und nach den „Sternen" zu greifen.
Andreas Wendt

















